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30. März 2017

in meine Seele ist ein Strahl vom Himmel mir gedrungen










" ... in meine Seele ist ein Strahl
vom Himmel mir gedrungen,
und nun sind Blüten ohne Zahl
wie draussen aufgesprungen ..." 


aus dem Gedicht "Frühling" von Karl May,
der heute vor 105 Jahren starb


26. März 2017

dunkel rauscht die Sehnsucht her und hin






"Du weisst, wir bleiben einsam: du und ich,
wie Stämme, tief in Gold und Blau getaucht,
mit freien Kronen, die der Seewind streift;
so nah, doch ganz gesondert, ewig zwei.
Und zwischen beiden webt ein feines Licht
und Silberduft, der in den Zweigen spielt,
und dunkel rauscht die Sehnsucht her und hin."


Paul Wertheimer
(1874 - 1937)



24. März 2017

wie unglaublich gut es doch tut,
ab und an darin zu lesen




"Im offnen leben wo ihr alle euch gleichet ·
Wo ihr fast niemals wie ihr fühlet saget ·
War manches kommen doch von starkem zittern ·
War manche trennung voll zerdrückter tränen ·
Es waren tage gross wo ihr euch gabet ·
Wo ihr die schleier eurer klugheit risset
Und abends wo nichts geschah doch töne
Und blicke fielen ewigen angedenkens."





die Sammlung widmete Stefan George im übrigen seiner Schwester Anna Maria Ottilie; sie geht zurück auf Friedrich Hölderlins Elegie "Menons Klagen um Diotima", in der es am Ende der letzten Strophe heißt: "Wo die Gesänge wahr, und länger die Frühlinge sind / Und von neuem ein Jahr unserer Seele beginnt"



22. März 2017

Zeichen des jungen Frühlings









" ... nun grüßen dich, wie über Nacht die Zeichen
des jungen Frühlings durch die Fenster her,
die neuen Schauer, die durch deine Seele streichen ..."

aus "Betörung" von Ernst Stadler (1883 - 1914)


21. März 2017

ein Stück Unsterblichkeit









"Der Frühling ist eine echte Auferstehung,
ein Stück Unsterblichkeit."


Henry David Thoreau
 (1817 - 1862)





8. März 2017

Labsal eines Augenblicks







"Ein Veilchen in der Jugend der Natur, frühzeitig, nicht beständig - süß, nicht dauernd, nur Duft und Labsal eines Augenblicks." 

William Shakespeare
(1564 - 1616)




7. März 2017

Kunstmuseum "Kolumba", Köln



zum Vergrößern bitte die Fotos anklicken




































































"Perfektion ist nicht dann erreicht, wenn man nichts mehr hinzufügen, sondern nichts mehr weglassen kann."


(Antoine de Saint-Exupéry)



6. März 2017

Hoffnungsschimmer









"Falbes Gras, schwarzes Brachland, so weit ich sehn kann.

Dazwischen, mitten in den weissen Horizont hinein, wie erstarrt, eine Weidenreihe.

Ich bleibe stehn.

Nirgends ein Laut. Noch nirgends Leben. Nur die Luft und die Landschaft.

Und sonnenlos, wie den Himmel, fühl ich mein Herz!

Plötzlich ein Klang,

Ich starre in die Wolken.
Über mir, jubelnd, durch immer heller werdendes Licht, die erste Lerche!"




 Arno Holz (1863 - 1929)