optimale Seiten-Darstellung bei einer Auflösung von 1280 x 1024 px



26. März 2017

dunkel rauscht die Sehnsucht her und hin






"Du weisst, wir bleiben einsam: du und ich,
wie Stämme, tief in Gold und Blau getaucht,
mit freien Kronen, die der Seewind streift;
so nah, doch ganz gesondert, ewig zwei.
Und zwischen beiden webt ein feines Licht
und Silberduft, der in den Zweigen spielt,
und dunkel rauscht die Sehnsucht her und hin."


Paul Wertheimer
(1874 - 1937)



1 Kommentar:

  1. Liebe Rosabella,
    Jaja, so sehnt man sich wirklich nach unseren Lieben die schon als Engel weiterleben...
    Bis eines Tages wir wieder zusammen sein können und uns umarmen!
    Ganz liebe Grüße,
    Mariette

    AntwortenLöschen


O mag ein Engel Dir die Schrift diktieren,
daß jedes Wort mir Wonne sei und Lust,
ein Engel Deine Feder führen,
ein Zauber drinnen leben unbewußt!
Damit, wenn ich das Siegel löse,
das Glück sich ungetrübt daraus ergießt,
und keine Wolke, keine böse,
mein Geist von Deinem Geiste liest.

Friederike Kempner (1836 - 1901)