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3. Oktober 2016

"Keine Blume stirbt schöner."
Karl Foerster


für mich ist sie eine Schönheit, und wenn ihre unzähligen, zarten Blüten gerade aufgeblüht sind und noch eine reinweiße Farbe tragen, erinnert sie mich manchmal ein ganz klein wenig an ein Stück Brüsseler Spitze; ihr filigranes Äußeres spricht auf den ersten Blick an, selbst jetzt noch, wenn sie nach einem mehrmaligen Farbenwechsel "schön stirbt", um es mit den Worten von Karl Foerster (deutscher Gärtner, Staudenzüchter, Garten-Schriftsteller und Garten-Philosoph) zu umschreiben; doch ist es nicht nur ihre zierliche Gestalt, mit der sie betört, sondern auch mit dem feinen Duft, den sie verströmt, den man aber nur wahrnimmt, wenn man seine Nase tief in die Dolden hineinhält






"Möge aus jedem Samen, den du säst, wunderschöne Blumen werden, auf daß sich die Farben der Blüten in deinen Augen spiegeln und sie dir ein Lächeln aufs Gesicht zaubern."

(altirischer Segenswusch)


ihren Platz hat sie noch nicht so lange im Garten, währenddessen hat sie sich aber erstaunlich gut entwickelt und steht mittlerweile mit ihrer üppigen Blütenpracht den anderen Hortensien, die bereits seit vielen Jahren dort gedeihen, in keinster Weise nach

gelesen habe ich, dass die Rispenhortensie, im Gegensatz zu anderen Sorten, einen radikalen Rückschnitt im Spätherbst besonders gut verträgt (ausgenommen die "Praecox" und die "Dharuma"), und dass sie es einem mit zahlreichen Blüten im darauffolgenden Jahr danke



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O mag ein Engel Dir die Schrift diktieren,
daß jedes Wort mir Wonne sei und Lust,
ein Engel Deine Feder führen,
ein Zauber drinnen leben unbewußt!
Damit, wenn ich das Siegel löse,
das Glück sich ungetrübt daraus ergießt,
und keine Wolke, keine böse,
mein Geist von Deinem Geiste liest.

Friederike Kempner (1836 - 1901)