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12. Oktober 2016

ein leises Schreiten der Vergänglichkeit









"O Rose der Erinnerung geweiht!
Mir dünket deiner welken Blätter Rauschen
ein leises Schreiten der Vergänglichkeit,
hörbar geworden plötzlich meinem Lauschen! 


aus dem Gedicht
"Die Rose der Erinnerung" 
von Nikolaus Lenau
(1802 – 1850)

Kommentare:

  1. *schwärm* wunderschön, liebe Rosabella,

    herzliche Abendgrüße zu Dir von Traudi

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    1. wie wunderbar, Dich mal wieder hier zu wissen, liebe Traudi ♥

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O mag ein Engel Dir die Schrift diktieren,
daß jedes Wort mir Wonne sei und Lust,
ein Engel Deine Feder führen,
ein Zauber drinnen leben unbewußt!
Damit, wenn ich das Siegel löse,
das Glück sich ungetrübt daraus ergießt,
und keine Wolke, keine böse,
mein Geist von Deinem Geiste liest.

Friederike Kempner (1836 - 1901)