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28. September 2016

Du, die zur Gabe ich mir erkor,
lächelst aus Dornen freundlich hervor









"Rose, wie bist du reizend und mild!
Du bist der Unschuld liebliches Bild.
Rose, du trinkest himmlischen Tau,
schmückest den Busen, Garten und Au.
Du, die zur Gabe ich mir erkor,
lächelst aus Dornen freundlich hervor.
Sendest noch sterbend Düfte uns zu.
Rose, du Holde!
Leben und sterben will ich wie du."



Johann Jakob Ihle
(1702 - 1774)



Kommentare:

  1. Grad blätter ich mal wieder durch Deinen Blog. Da fällt mir doch ein, dass es langsam Zeit wird, Dir Danke zu sagen. Immer wieder berührst Du mich mit Deinen Fotos und Gedichten. Ich bin immer wieder voller Bewunderung wie gut Du beides vereinst.
    Liebe Grüße
    Ingrid

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    1. liebe Ingrid, wie sehr freue ich mich über Deine Worte ... danke Dir sehr herzlich, dass Du immer wieder einmal hier vorbeischaust und Dich "berühren" lässt ... das zu wissen ist einfach toll!

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O mag ein Engel Dir die Schrift diktieren,
daß jedes Wort mir Wonne sei und Lust,
ein Engel Deine Feder führen,
ein Zauber drinnen leben unbewußt!
Damit, wenn ich das Siegel löse,
das Glück sich ungetrübt daraus ergießt,
und keine Wolke, keine böse,
mein Geist von Deinem Geiste liest.

Friederike Kempner (1836 - 1901)