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31. Mai 2016

unter den rosen barg ich mein herz









"Ich barg mein herz in ein nest von rosen
weit von dem sonnenweg niederwärts ·
so weich kann nicht weicher schnee mit ihm kosen –
unter den rosen barg ich mein herz.
Was wollt es nicht schlummern? was sollt es nicht weilen
wenn niemals ein blatt von dem rosenbaum schwang?"




Stefan George
(1868 - 1933)

Kommentare:

  1. MEI ein scheeenes GEDICHT;;;FREU,,,freu

    hob no an feinen ABEND
    bussale bis bald de BIRGIT

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  2. ein bisschen traurig das Gedicht, aber wunderschöne Worte.
    LG Donna G.

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O mag ein Engel Dir die Schrift diktieren,
daß jedes Wort mir Wonne sei und Lust,
ein Engel Deine Feder führen,
ein Zauber drinnen leben unbewußt!
Damit, wenn ich das Siegel löse,
das Glück sich ungetrübt daraus ergießt,
und keine Wolke, keine böse,
mein Geist von Deinem Geiste liest.

Friederike Kempner (1836 - 1901)