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5. Februar 2016

wie zärtlich aufgehauchte Küsse



welche Wonne, im Regen zu laufen ... 

das Gesicht währenddessen gen Himmel richten
und bewusst die weichen Tropfen auf der Haut
empfangen wie zärtlich aufgehauchte Küsse ...





"Wär' ich der Regen,
ich wollte mich legen
der Erde ans Herz ..."

aus dem Gedicht "Sehnsucht"
von Julius Mosen 
(1803 - 1867)




Kommentare:

  1. Wie wunderschön, Rosabella! Das Foto und die Zeilen finde ich so herrlich poetisch. Der Bach und die schönen Zeilen vom Regen erinnern mich sehr an meine schöne Kindheit!
    Schönen Tag wünsche ich! Liebe Grüße, Lollo

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    1. liebe Lollo, grüße Dich sehr herzlich zurück ... und dankeschön für Dein Feedback, über das ich mich sehr freue!

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O mag ein Engel Dir die Schrift diktieren,
daß jedes Wort mir Wonne sei und Lust,
ein Engel Deine Feder führen,
ein Zauber drinnen leben unbewußt!
Damit, wenn ich das Siegel löse,
das Glück sich ungetrübt daraus ergießt,
und keine Wolke, keine böse,
mein Geist von Deinem Geiste liest.

Friederike Kempner (1836 - 1901)