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7. Mai 2015

Flieder, blühst du ...













Flieder, blühst du,
stillt sich die Sehnsucht, –
lösest ganz leise die Flügel der Seele,
lähmst durch ein wonnig-weiches Ermüden
die vor Erwartung erregten Gedanken,
wandelnd Lust und Leid in lauter
blühendes, liebendes All-Empfinden.



aus dem Gedicht "An den Flieder"

von Karl Ernst Knodt (1856 - 1917)










Kommentare:

  1. Oh, wie schön! Ich liebe diese Blume! Und diese Farbe... wow!
    Bei mir blütet gerade die Beauty of Moscow (weiss).


    Liebe Grüsse aus den Niederlanden,

    Nadine

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  2. mein flieder ist noch nicht so weit, wie schade
    ich warte schon und freue mich auf die zeit wenn die zu hause duften
    liebe grüße
    regina

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  3. Bei uns riecht er auch schon herrlich....guten Wochenstart herzlich Monika

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O mag ein Engel Dir die Schrift diktieren,
daß jedes Wort mir Wonne sei und Lust,
ein Engel Deine Feder führen,
ein Zauber drinnen leben unbewußt!
Damit, wenn ich das Siegel löse,
das Glück sich ungetrübt daraus ergießt,
und keine Wolke, keine böse,
mein Geist von Deinem Geiste liest.

Friederike Kempner (1836 - 1901)