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17. Februar 2015

Du bist wie eine Blume








Herz, mein Herz, sei nicht beklommen,

Und ertrage dein Geschick,
Neuer Frühling gibt zurück, 
Was der Winter dir genommen. 

Und wie viel ist dir geblieben! 
Und wie schön ist noch die Welt! 
Und, mein Herz, was dir gefällt, 
Alles, alles darfst du lieben!

Du bist wie eine Blume, 
So hold und schön und rein; 
Ich schau dich an, und Wehmut 
Schleicht mir ins Herz hinein


aus einem Gedicht von Heinrich Heine,
dessen Todestag sich heute zum 159. Male jährt







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O mag ein Engel Dir die Schrift diktieren,
daß jedes Wort mir Wonne sei und Lust,
ein Engel Deine Feder führen,
ein Zauber drinnen leben unbewußt!
Damit, wenn ich das Siegel löse,
das Glück sich ungetrübt daraus ergießt,
und keine Wolke, keine böse,
mein Geist von Deinem Geiste liest.

Friederike Kempner (1836 - 1901)