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7. September 2014

wenn die Rosen vergehn







Wenn erst die Rosen verrinnen
aus Vasen oder vom Strauch
und ihr Entblättern beginnen,
fallen die Tränen auch.









Traum von der Stunden Dauer, 
Wechsel und Wiederbeginn, 
Traum - vor der Tiefe der Trauer: 
blättern die Rosen hin. 









Wahn von der Stunden Steigen
aller ins Auferstehn, 
Wahn - vor dem Fallen, dem Schweigen: 
wenn die Rosen vergehn. 


Gottfried Benn








Kommentare:

  1. Ach wie schön liebe Rosabella die Farbenkombination der Text alles sehr schön in Szene gesetzt....danke dass du uns an deinem wertvollen Blog teilhaben lässt.
    Mit rosigen Grüssen Monika

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  2. Hallo,liebe Rosabella
    genau das hatte ich vermisst..ich kann mich nur "Momarte" anschließen...es sind immer schöne Momente Deinen Blog geniesen zu dürfen..hab eine feine Woche herzlichst Gisy

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  3. Hallo, liebe Rosabella,
    ich bin mal wieder da, es ging einfach nicht. Die Tage waren nicht danach. Danke für die letzten Rosen. In unserem Garten haben sie sogar nocheinmal neu angefangen. Sie sind so unermüdlich dieses Jahr. Ich staune immer wieder. Egal wie das Wetter ist, irgendwo blüht immer eine Rose. Ich bin aber auch dankbar, daß ich so eine gute Rosengärtnerei gefunden habe. Vor drei Jahren habe ich mal bei einer, ach so tollen Gärtnerei bestellt, ich kann es nicht verstehen, es werden keine Rosen, sie blühen nicht, sie werden nicht größer.....Oh nein, bloß nicht mehr schreiben. Wir lassen es und erfreuen uns an Deinen Bildern und ich an meinen Rosen im Garten.
    Liebe Grüße
    margit

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  4. Die Farbe der Rose ist so ... pudrig, finde ich, das gefällt mir sehr. Dann noch diese wunderschöne Rosen-Vase. Es ist einfach alles stimmig, wie immer bei Dir, LG ClauDia.

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  5. ❤...schön, DICH wieder - mit Deinen Rosen - zu sehen ;-)

    Septembermorgen

    Im Nebel ruhet noch die Welt,
    Noch träumen Wald und Wiesen:
    Bald siehst du, wenn der Schleier fällt,
    Den blauen Himmel unverstellt,
    Herbstkräftig die gedämpfte Welt
    In warmem Golde fließen.
    (Eduard Mörike)

    Annette *Umärmelgrüßchendazustell*

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O mag ein Engel Dir die Schrift diktieren,
daß jedes Wort mir Wonne sei und Lust,
ein Engel Deine Feder führen,
ein Zauber drinnen leben unbewußt!
Damit, wenn ich das Siegel löse,
das Glück sich ungetrübt daraus ergießt,
und keine Wolke, keine böse,
mein Geist von Deinem Geiste liest.

Friederike Kempner (1836 - 1901)