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30. August 2013

... ein Hauch von Rosen dich umweht





Ganz still zuweilen, wie ein Traum,
klingt in dir auf ein fernes Lied ...
du weißt nicht, wie es plötzlich kam,
du weißt nicht, was es von dir will ...
und wie ein Traum ganz leis und still
verklingt es wieder, wie es kam ...








... wie plötzlich mitten im Gewühl
ein Hauch von Rosen dich umweht,
wie oder dann und wann ein Bild
aus längstvergessenen Kindertagen
mit fragenden Augen vor dir steht ...










ganz still und leise, wie ein Traum ...
du weißt nicht, wie es plötzlich kam,
du weißt nicht, was es von dir will,
und wie ein Traum ganz leis und still
verblaßt es wieder, wie es kam ...



aus einem Gedicht
von Cäsar Flaischlen
(1864 - 1920)





24. August 2013

"wieviel Schönes ist auf Erden unscheinbar verstreut ..."
Christian Morgenstern

dieser zarte Schmetterlingsflügel lag heute mittag auf dem Dielenboden der Veranda

  





behutsam hob ich ihn auf, um ihn auf den Tisch zu legen ... dabei fiel er mir vom Finger

er landete so, dass nun die Seite nach oben zeigte, die ich bisher noch nicht betrachten konnte ... was ich dann sah, hat mich erstaunt und beeindruckt zugleich












"... verlernt das Staunen nicht!
laßt euch ergreifen ..."


Else Croner
(1878 - 1940)







21. August 2013









"Zur Natur des Lebens gehört vor allem die unendliche Reihe von Eindrücken, die allem Existierenden, allen Wesens-Formen, zuteil werden und sie augenblicklich verändern, so daß eben dadurch auch von ihnen gleich wieder ein neuer Eindruck ausgeht, der abermals neue weckt, die auf sie zurückwirken und so in Ewigkeit fort."



Christian Friedrich Hebbel (1813 - 1863)

 

18. August 2013










"Und was verlockt dich für ein Gegensatz,
etwas zu suchen in den sonnigen Beeten,
als wärs der Name eines Rosenstocks?" 

 
aus einem Gedicht von Rainer Maria Rilke



 
 



danke denjenigen sehr herzlich, die mir Glückwünsche und Geschenke zu meinem Geburtstag haben zukommen lassen ... so lieb, dass Ihr an mich dachtet 


10. August 2013








"Ein gewisses Maß an Begehren
gibt dem Leben erst seinen Schwung."


Samuel Johnson
(1709 - 1784)





9. August 2013










"Man schaue auf die Zeichen der Zeit."


Wilhelm Heinrich von Riehl
(1823 - 1897)

8. August 2013











"Zum Dank dafür,
daß sie das Licht bescheint,

werfen die Dinge Schatten."


Christian Friedrich Hebbel
(1813 - 1863)


7. August 2013

 







Alle Morgen weht der Wind
Rosenblätter
von den Zweigen,
und sie schwimmen auf dem See,
sich als Lettern dir zu zeigen.
Sag', verstehst du ihre Schrift? -
Laßt uns unsre Rosen pflücken,
und daraus das Balsamöl
reiner Liebeswonne drücken.
In der Wacht der strengen Dornen,
sieh, wie lange blühen wir?
Tauch' in Rosenöl die Locke,
und sie duftet ewig dir.

  
Wilhelm Müller (1794 - 1827)


6. August 2013










"In 20 Jahren wirst du mehr enttäuscht sein über die Dinge, die du nicht getan hast, als über die Dinge, die du getan hast. Also löse die Knoten, laufe aus aus dem sicheren Hafen. Erfasse die Passatwinde mit deinen Segeln. Erforsche. Träume."


Mark Twain (1835 - 1910)

5. August 2013







"Die Welt ist nicht größer als das Fenster,
das du ihr öffnest."

(Sprichwort)

1. August 2013







Ich habe mich oft gefragt,
ob nicht gerade die Tage,
die wir gezwungen sind,
müßig zu sein,
diejenigen sind,
die wir in tiefster Tätigkeit verbringen?
Ob nicht unser Handeln
selbst, wenn es später kommt,
nur der letzte Nachklang einer großen Bewegung ist,
die in untätigen Tagen in uns geschieht?
Jedenfalls ist es sehr wichtig,
mit Vertrauen müßig zu sein,
mit Hingabe,
womöglich mit Freude.
Die Tage, da auch unsere Hände sich nicht rühren,
sind so ungewöhnlich still, daß es kaum möglich ist,
sie zu erleben, ohne vieles zu hören.


Rainer Maria Rilke (1875 - 1926)