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5. September 2013

im Lichte des eben gegenwärtigen Tages








Da uns die Schönheit einer Welt,
wenn sie die Morgen-Sonne schmücket,
so unvergleichlich wohlgefällt,
und aus uns selber setzt, ja ganz entzücket;
welch eine Seelen-Lust muß sel'ge Geister rühren,
wenn sie mit geistigen verkläreten Gesichtern,
und nicht mit Augen nur; nein ganz,
den strahlen-reichen Morgen-Glanz
von so viel tausend Sonnen-Lichtern,
in hundert tausend Welten, spüren!


aus dem Gedicht "Der Morgen"
von Barthold H. Brockes (1680 - 1747)








"Das große offene Weltgeheimnis liegt in seiner ganzen Schönheit und Herrlichkeit vor uns im Lichte des eben gegenwärtigen Tages.
Freue dich, daß du in der Welt bist und zu den Wundern mitgehörst."


Wilhelm Raabe (1831 - 1910)

Kommentare:

  1. Wow, was für schöne Bilder und passende Worte...
    Danke!
    Liebe Grüße und einen schönen Tag wünscht
    Ute ✿

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  2. ♥...freu ;-) *Umärmelgrüßchenabstell*

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  3. Ich kann mich wieder einmal nicht genug satt sehen an deinen wunderschönen, harmonischen Fotos, diese Farben der Rosen ach einfach so schön.Mit lieben Gedanken Monika

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  4. ganz feine Rosen..farblich ein Traum..und wie Du sie präsentierst..einfach nur schön.. hab ein feines Wochenende..GLG Gisy

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  5. Wie schön, daß außer mir noch jemand Brockes mag; bin wohl irgendwie zurück. :)

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  6. Lang war ich nicht bei Dir, aber es ist wieder eine Augenweide, durch Deine Posts zu streifen.
    LG Hannelore

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O mag ein Engel Dir die Schrift diktieren,
daß jedes Wort mir Wonne sei und Lust,
ein Engel Deine Feder führen,
ein Zauber drinnen leben unbewußt!
Damit, wenn ich das Siegel löse,
das Glück sich ungetrübt daraus ergießt,
und keine Wolke, keine böse,
mein Geist von Deinem Geiste liest.

Friederike Kempner (1836 - 1901)