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15. Juli 2013

und freier jetzt vom hellen Licht umwaltet








Und freier jetzt vom hellen Licht umwaltet,
und inniger durchströmt vom blauen Wehn,
läßt reicher stets und üppiger entfaltet
der volle Kelch die irren Tiefen sehn.










So scheint, weil stets ihr Glanz
sich neu gestaltet,
uns aus der Lieb' erst Liebe zu entstehn:
denn wandelbar mit ewig bunter Welle
rinnt unversiegt des Lebens heil'ge Quelle.



aus dem Gedicht "Die Rose"
von Ernst Schulze (1789 - 1817)
  





Kommentare:

  1. Ach wie passend meine Liebe....so schön!
    Mit lieben Gedanken Monika

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  2. ♥...was für himmlische Rosenfotos mit passendem Text !!! *freu...undherzlicheDienstagsumärmelgrüßchendazustell*

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  3. Deine Darstellung der Endlichkeit der Rose gefällt mir sehr. Wir sind alle nur endlich, eine Ende kommt gewiss und sollte keinen Schrecken haben, LG Claudia.

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  4. alles hat seine Zeit..einmalig schön dieser Post..GLG Gisy

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O mag ein Engel Dir die Schrift diktieren,
daß jedes Wort mir Wonne sei und Lust,
ein Engel Deine Feder führen,
ein Zauber drinnen leben unbewußt!
Damit, wenn ich das Siegel löse,
das Glück sich ungetrübt daraus ergießt,
und keine Wolke, keine böse,
mein Geist von Deinem Geiste liest.

Friederike Kempner (1836 - 1901)