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8. Juni 2013

ist es auch ein Duft von Blumen nur,
macht es holder doch der Erde Flur ...






"Senkt sich der Betrachtung stiller Blick in deiner Schönheit Tiefen, o Natur, in deinen Blütenreiz vergebens nie."


Karoline Rudolphi (1754 - 1811)








Wieviel Schönes ist auf Erden
unscheinbar verstreut;
möcht ich immer mehr des inne werden;
wieviel Schönheit, die den Taglärm scheut,
in bescheidnen alt und jungen Herzen!
Ist es auch ein Duft von Blumen nur,
macht es holder doch der Erde Flur,
wie ein Lächeln unter vielen Schmerzen.


Christian Morgenstern (1871 - 1914)








"Gärten sollen so sein,
dass man darin lebt."


Gertrude Jekyll (1843 - 1932)







"Die Natur hat tausend Freuden für den, der sie sucht und mit warmem Herzen in ihren Tempel eintritt."



Rahel Varnhagen (1771 - 1833)








"Der geträumte Märchengarten liegt plötzlich wieder vor uns, so schön, so beglückend, wie wir ihn einst geplant ..."



Elisabeth von Heyking (1861 - 1925)

Kommentare:

  1. Wirklich schön....meine Liebe etwas Traurigkeit empfinde ich dabei und doch so viel Liebe und lebendiges....soooo romantisch. Ich wünsche dir einen schönen Sonntag herzlich Monika

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  2. ein Post der mich verzaubert hast..Danke Du Liebe..herzlich Gisy

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  3. Ach Rosabella,
    was für ein schöner Post wieder!!! Welch wunderbare Blühgehölze Du hast. Dein Garten muss sein wie ein herrschaftlicher Park! Dazu diese bezaubernde Statuette, die ich hier bei Dir schon des öfteren gesehen habe, doch heute im Vergleich zu den Blütenköpfen erscheint sie mir noch zarter. Schön, wie Du sie in Szene setzt, bestimmt auch mal für uns in die Knie gehst, um den richtigen Blickwinkel zu erhaschen. Danke dafür! Ach, und Deine ausgesuchten Zitate wieder! Besonders das von Gertrude Jekyll spricht mir aus dem Herzen. Und ich fühle mich an den Besuch einer ihrer eher kleinen, vom touristischen Massenstrom verschonten Gärten, in Sandwich, im letzten Sommer, erinnert. Aus diesem Garten bin ich nicht mit Pflanzplänen oder Nach-Mach-Ideen, sondern nur mit der Erkenntnis gegangen, 'Fang einfach an und genieße, was Dir blüht.' Schön, dass Du mich mit diesem Post wieder daran erinnert hast, und schön, mit einem Jahr Abstand nun auf diese Erkenntnis und deren Umsetzung zu schauen. Und somit tust Du an dieser Stelle nichts anderes als die ebenfalls zitierte Rahel Varnhagen und holst hier - wie in ihrem Berliner Salon - die Menschen zusammen zum gemeinsamen Austausch. Wunderbar! Alles Liebe, Deine Carola

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O mag ein Engel Dir die Schrift diktieren,
daß jedes Wort mir Wonne sei und Lust,
ein Engel Deine Feder führen,
ein Zauber drinnen leben unbewußt!
Damit, wenn ich das Siegel löse,
das Glück sich ungetrübt daraus ergießt,
und keine Wolke, keine böse,
mein Geist von Deinem Geiste liest.

Friederike Kempner (1836 - 1901)