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21. Mai 2013

wenn Natur und Mensch sich in Liebe vereinigen,
wird entweder ein Gedicht daraus oder ein Garten
(Kalenderspruch aus dem 18. Jahrhundert)









Wie gefangen liegt die Sonne

hier in meinem kleinen Garten,
wo zu immer neuer Wonne
tausend Wunder auf mich warten.

Fühle von der Welt da draußen
nichts mehr hinter seiner Türe,
lass die Stürme all' verbrausen;
keiner, der ans Herz mir rühre.



aus dem Gedicht "Der stille Garten"
von Karl Ernst Knodt
(1856 - 1917)








"Wären die Menschen in ihrem kleinen Garten geblieben, so hätten wir eine andere Vorstellung von Glück und Unglück als die, die wir jetzt haben."



Charles de Secondat, Baron de la Brède et de Montesquieu
(1689 - 1755)




 
die Fotos habe ich am Sonntagnachmittag im Garten aufgenommen




"Man muß nicht erst sterben, um ins Paradies zu gelangen, solange man einen Garten hat."

(aus Persien)







Kommentare:

  1. So ein schöner Post...
    GGLG Astrid

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  2. Was für ein schöner Beitrag liebe Rosabella.
    Zauberhafte Fotos gerahmt von herlichen Gedichten.

    Liebe Grüße
    Angelika

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  3. Liebe Rosabella,

    ich habe erst einmal die letzten Posts von dir betrachtet und mich davon aufbauen lassen. Mit meinem Sohn war ich in Hamburg auf Zimmersuche, was anstregend war. Nun geht es mir wieder besser.

    Herzliche Dankesgrüße

    Anke

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  4. auch mir geht es nach diesem Post richtig gut..Danke meine Liebe..GLG Gisy

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  5. Ich lese, staune, geniesse, träume.......hab tausendank für diesen wunderschönen Beitrag mit den licht erfüllten Bilder. Herzlich Monika

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  6. Meine liebe, liebe Rosabella,
    habe Tausend Dank für das wunderbare Gedicht von Clara Müller-Jahnke, welches Du mir als "Kommentar" zu meinem "Lieblingsplatz" hinterlassen hast. Und dachte ich schon bei diesem, Deinem Gartenpost: 'Ich möchte alle Verse auf die Holzwände meines Häuschens schreiben', so passt "...ein Häuschen wünscht ich mir..." um so mehr. Ich werde mir was ausdenken, wie ich dieses Gedicht von Papier/Bildschirm in die Natur bringe. Und so darf auch gerne der von Dir zitierte Kalenderspruch "Wenn Natur und Mensch sich in Liebe vereinigen, wird entweder ein Gedicht daraus oder ein Garten" insofern abgewandelt werden, dass das 'entweder-oder' zu einem 'und' wird.
    Liebste Grüße, von Deiner Carola

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O mag ein Engel Dir die Schrift diktieren,
daß jedes Wort mir Wonne sei und Lust,
ein Engel Deine Feder führen,
ein Zauber drinnen leben unbewußt!
Damit, wenn ich das Siegel löse,
das Glück sich ungetrübt daraus ergießt,
und keine Wolke, keine böse,
mein Geist von Deinem Geiste liest.

Friederike Kempner (1836 - 1901)