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13. April 2013

draußen ist Frühling ... endlich

und schon hält einen nichts mehr im Haus, geht es Euch auch so? die angenehmen Temperaturen locken einen förmlich raus, und auch ich konnte mich der Einladung nicht erwehren, so dass ich heute vormittag ganz lange im Garten war und dort verschiedene Arbeiten habe erledigen können; zu meiner großen Freude habe ich auch das erste Mal in diesem Jahr die Wäsche zum Trocknen auf die Wäschespinne gehängt ... herrlich, das liebe ich ... von mir aus kann es jetzt so bleiben, hätte gar nichts dagegen

ja, und auch das Fotografieren macht jetzt wieder richtig Freude, im Winter ist das in der Kälte immer eher müßig, nicht so toll für Kamera und Finger ... um es gleich mal auszuprobieren, habe ich mir ein altes Tässchen mit zauberhaften, zart duftenden Primeln geschnappt und es an verschiedenen Stellen im Garten plaziert ... die Blüten wirken bei den hervorragenden Lichtverhältnissen gleich doppelt so schön ... und getreu der Aussage von Paul Wilhelm von Keppler "Hundert kleine Freuden sind tausendmal mehr wert als eine große" habe ich dann auch gleich ein paar Fotos mehr geknipst, das musste einfach sein ;-)



  







Ihr Lieben, ich hoffe sehr,
dass Ihr das erste,
richtige Frühlingswochenende
vollstens genießen ...
  



  
und Euch an den vielen, kleinen Wundern
 der erwachenden Natur erfreuen könnt ...








 




Lachender Himmel. Es ziehen gemächlich
schaumige Schäfchenwolken darüber,
Sonnenscheinschimmer durchflutet die Luft ...

Frühling!


Oh, Fülle! Fülle! Drängende, treibende
Fülle des Glücks!
Eben, eben noch klang die Klage,
klang die Klage um Heißbegehrtes,
Schönheitsstrahlendes, Großes,
klang die Klage um das Geheimste,
herzerfüllende, Heiter-Heilige mir im Herzen.
Nun, im grünen Blätterschwanken,
nun, im blauen Himmelslächeln,
nun, im goldigen Sonnenstrahlen,
ist mir schnell das Glück geworden,
Glück im Schönen und im Schauen
werdender Schönheit ...



Meine Arme breite ich aus:
Glück! Glück!
Könnt ich es allen Menschen schenken,
allen Menschen im drückenden Joch, 
allen Menschen mit krampfendem Herzen,
allen denen, die im Hochflug
ihre Flügel zur goldenen Sonne
breiten möchten und im Schmutz
harter Not sich mühen müssen ...


aus dem Gedicht "Frühling"
von Otto Julius Bierbaum
(1865 - 1910)

Kommentare:

  1. Oh wie schön, die Fotos. Wünsche dir auch schöne Frühlingstage.

    Liebste Grüße zu dir :-)

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  2. Herliche Fotos. Ja endlich Frühling, ich freue mich und war schon fleissig im Garten.

    Ein schönes sonniges Wochenende
    Angelika

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  3. Hallo Rosabella
    ich kann es kaum erwarten heute nach draussen zu gehen und die Sonne mit offenen Armen zu empfangen!
    Liebe Grüsse
    Moni

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  4. Es sind nicht die bunten Farben, die lustigen Töne, die warme Luft,
    die uns im Frühling so begeistern,
    es ist der stille weissagende Geist unendlicher Hoffnungen,
    ein Vorgefühl vieler froher Tage, die Ahnung höherer ewiger Blüten und Früchte,
    und die dunkle Sympathie mit der gesellig sich entfaltenden Welt.

    Novalis (1772 - 1801) *♥fröhlichfrühlingshafteSonntagsgrüßchendazustell*

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  5. Wow, das sind wirklich tolle und schöne farbenfrohe Bilder. Wirklich super in Szene gesetzt. Da jetzt endlich die Sonne raus gekommen ist, kann man solche schönen Bilder machen. Ähnlich wie hier: http://www.myheimat.de/neusaess/natur/eine-rose-wie-gefaeltelt-m2586454,2507882.html

    LG
    Rapha

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  6. Hallo Rosabella,
    oh ja meine Arme habe ich auch schon ausgebreitet.
    Es ist einfach herrlich, draußen zu sein, nach dem langen
    Winter. Doch ein wenig schaue ich schon auf den blogs
    umher.
    Genieße es und schööööööööne Bilder, ach diese
    Blüten und diese Vase, zum Hinknien schön,
    danke und lieben Gruß
    margit

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  7. Hi, your photographs are beautiful. The shadows very special. It looks like you arranged everything, but the light was helping you. Bye Lilian

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O mag ein Engel Dir die Schrift diktieren,
daß jedes Wort mir Wonne sei und Lust,
ein Engel Deine Feder führen,
ein Zauber drinnen leben unbewußt!
Damit, wenn ich das Siegel löse,
das Glück sich ungetrübt daraus ergießt,
und keine Wolke, keine böse,
mein Geist von Deinem Geiste liest.

Friederike Kempner (1836 - 1901)