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23. Februar 2013

Wie muß der Tag sich neigen im Winter, ach, so bald ...


ich liebe sie, die "blaue Stunde", und wenn es mir möglich ist, versuche ich, währenddessen einige Momente innezuhalten, um die besondere Faszination, die von ihr ausgeht, auf mich wirken zu lassen

heute abend hatte ich das Gefühl, als ob sie länger anhielte als sonst ... wahrscheinlich lag es am alles erhellenden, strahlenden Weiß des frisch gefallenen Schnees ?!






Horch – welch ein leises Beben
urplötzlich in der Luft?
Geheimnißvolles Weben,
geheimnißvoller Duft ...





... wie ferne, ferne Glocken
erklingt's – so wohl – so weh' –:
da fällt in dichten Flocken
zur Erde sanft der Schnee ...

 

aus dem Gedicht "Winterabend"
von Ferdinand von Saar
(1833 - 1906)




Kommentare:

  1. wie wohl ich mich fühle Wärme umgibt mich..DANKE !!! GLG Gisy

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  2. Sehr schön - die intensivste blaue Stunde habe ich in London bei der Tower-Bridge. Es war ein fast überirdisches Licht ...
    LG joelsuma

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  3. wunderschön! und um diese Zeit bimmeln bei uns die Kirchenglocken, das macht die Stimmung noch spezieller!
    Liebe Sonntagsgrüsse schickt dir Moni

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  4. Dir ist sehr gut gelungen die Stimmung der blauen Stunde uns zu zeigen. Danke!
    Rita grüßt
    im schimmernden Sonnen- und SChneelicht

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  5. Die Menschen kommen durch nichts den Göttern näher,
    als wenn sie Menschen glücklich machen.
    - Marcus Tullius Cicero
    *♥wärmendeSonntagsumärmelgrüßchendazustell*

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  6. Wunderschöne Bilder! Ich liebe die blaue Stunde auch sehr. Und der Kontrast zu Deinen Lichtern ist Dir sehr gut gelungen.

    LG
    Chris

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O mag ein Engel Dir die Schrift diktieren,
daß jedes Wort mir Wonne sei und Lust,
ein Engel Deine Feder führen,
ein Zauber drinnen leben unbewußt!
Damit, wenn ich das Siegel löse,
das Glück sich ungetrübt daraus ergießt,
und keine Wolke, keine böse,
mein Geist von Deinem Geiste liest.

Friederike Kempner (1836 - 1901)