optimale Seiten-Darstellung bei einer Auflösung von 1280 x 1024 px



25. Februar 2013

Schnee ... mit seiner beschwichtigenden Weichheit









 
Schnee, zärtliches Grüßen
der Engel,
schwebe, sinke -
breit alles in Schweigen
und Vergessenheit!
Gibt es noch Böses,
wo Schnee liegt?
Verhüllt, verfernt er nicht
alles zu Nahe und Harte
mit seiner beschwichtigenden
Weichheit, und dämpft selbst
die Schritte des Lautesten
in Leise?


aus dem Gedicht "Schnee"
von Francisca Stoecklin
(1894 - 1931)





Kommentare:

  1. Immer wieder eine Freude - Dein Repertoire an schönen und weisen Gedichten.

    Mil besitos, Christl

    AntwortenLöschen
  2. Also wenn es so schön glitzert-da bin ich doch glatt ein bißchen mit dem verhassten Wetter versöhnt ;)
    Sanfte Grüße,Ela

    AntwortenLöschen
  3. was für eine Präsentation..ach meine Liebe.....LG Gisy

    AntwortenLöschen
  4. „Sonnenschein ist köstlich,
    Regen erfrischt,
    Wind kräftigt,
    Schnee erheitert.
    Es gibt kein schlechtes Wetter,
    es gibt nur verschiedene Arten von gutem.“
    (John Ruskin ) *♥fröhlichwinterlicheMittwochsgrüßchenabstell*

    AntwortenLöschen
  5. Ach wie schön meine Liebe man spürt den Frieden und die Ruhe....
    Sei herzlich gegrüsst aus der weissen Schweiz Monika

    AntwortenLöschen
  6. Wunderschönes Gedicht zu einem bezaubernden Bild!

    LG
    Chris

    AntwortenLöschen


O mag ein Engel Dir die Schrift diktieren,
daß jedes Wort mir Wonne sei und Lust,
ein Engel Deine Feder führen,
ein Zauber drinnen leben unbewußt!
Damit, wenn ich das Siegel löse,
das Glück sich ungetrübt daraus ergießt,
und keine Wolke, keine böse,
mein Geist von Deinem Geiste liest.

Friederike Kempner (1836 - 1901)