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20. Januar 2013

"laß uns lernen von der Rose,
was du bist und was ich bin"
Rainer Maria Rilke





Hast du denn ganz die Rosen ausempfunden

vergangnen Sommers? Fühle, überlege:
das Ausgeruhte reiner Morgenstunden,
den leichten Gang in spinnverwebte Wege?
Stürze in dich nieder, rüttle, errege
die liebe Lust: sie ist in dich verschwunden.
Und wenn du eins gewahrst, das dir entgangen,
sei froh, es ganz von vorne anzufangen ...


aus dem Gedicht "Winterliches Stanzen"
von Rainer Maria Rilke




Kommentare:

  1. Meine Liebe, wie immer ein wunderschöner Post! ♥ Zauberhafte Rosenbilder und Worte dazu, die tief innen berühren. Danke für dieses Innehalten am heutigen Abend.
    Alles Liebe und herzliche Grüsse, Alexandra

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  2. wieder so passend zusammen gefügt, ganz wunderbar, sehr ansprechend und berührend. Ganz liebe Grüße dir von Kathrin

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  3. Auch ich schliesse mich den den zwei Lesern an einfach Atem berauschend und Seelen - Balsam!!! Einen wunderschönen Sonntagabend
    mit lieben Gedanken Monika.
    In einer unserer Vasen stehen genau gleiche Rosen bereit in rosa die Morgen auf Draht gefädelt werden.....freue mich danke für den Tip

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  4. Liebste Rosabella,
    herzlichsten Dank für diese Zeilen von Rilke -wie wahr dieser Seelenfarbenklang- so nachklingend in mir und meinem Sein... -berührend.
    Liebgruss Vivie

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  5. Wunderschönes Foto und die passenden Worte dazu.

    LG
    Chris

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  6. wunderschön, liebe Rosabella

    ein herzliches Dankeschön für Deine lieben Worte im Drosselgarten, ich freue mich sehr!

    Auch für Dich alles Liebe

    Traudi

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  7. Feinste Rosenpoesie. Mein grosses Kompliment an Dich liebe Rosabella...

    Herzlichst, Hans-Peter

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O mag ein Engel Dir die Schrift diktieren,
daß jedes Wort mir Wonne sei und Lust,
ein Engel Deine Feder führen,
ein Zauber drinnen leben unbewußt!
Damit, wenn ich das Siegel löse,
das Glück sich ungetrübt daraus ergießt,
und keine Wolke, keine böse,
mein Geist von Deinem Geiste liest.

Friederike Kempner (1836 - 1901)