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27. Januar 2013

Die Rose trug, in Duft gehüllt, die Fülle des Gefühles ...



 




Der hat in ihrem schönsten Glanz die Rose nicht gesehen,
wer nie die Perle des Gefühls ihr sah im Auge stehen.
O Liebe! wunderbare Macht, daß deine höchste Wonne
in Menschenbrust den Ausdruck muß borgen von Schmerz und Wehen.
Die Rose lächelte mich an, und von den süßen Strahlen
ging mir im stillen Herzen auf ein Drang zu süßem Flehen.
Die Rose trug, in Duft gehüllt, die Fülle des Gefühles,
sich unbekannt; mein Seufzer kam, den Schleier wegzuwehen.
Und wie sie sah vor ihrem Blick den Abgrund ew'ger Liebe
im eignen Herzen, bebte sie darinnen zu vergehen.


aus einem Gedicht von Friedrich Rückert (1788 - 1866)










Kommentare:

  1. liebe Rosabella, wieder ein Beispiel dafür, wie gefühlvoll du Text und Fotos vereinst, absolut wunderschön und berührend für die Seele, danke ! herzlichst Kathrin

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  2. Ich finde deine Rosenkränze wunderschön. Und dank deiner tollen Anleitung von neulich liegt hier auch schon ein kleiner, an dem ich mich jeden Tag erfreue.

    LG Moni

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  3. Vielen Dank für diese traumhaften Fotos und das schöne Gedicht!

    Einen schönen Wochenanfang!
    Martha

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  4. Ach wie schön.....hab tausenddank für dieses Gedicht und Rosenkranz....dank dir habe ich es auch versucht mit einem Rosenkranz, leider liess ich das grüne etwas mehr daran, ich finde es fast schöner ohne grün wie deines! herzlich Monika

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  5. Wenn ich diesen bezaubernden Kranz sehe, denke ich schon voller Vorfreude an die Rosenzeit.

    Herzliche Grüße

    Anke

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  6. liebe Rosabella
    Rosen und Perlen..ein schönes Paar...wünsche Dir eine gute Woche ,mit lieben Grüßen Gisy

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  7. ♥...himmlischherrlichundsozauberhaftschön!

    Es gibt Augenblicke,
    in denen eine Rose wichtiger ist
    als ein Stück Brot.
    (Rainer Maria Rilke) *♥licheDienstagsgrüßchenzuDIRschick*

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O mag ein Engel Dir die Schrift diktieren,
daß jedes Wort mir Wonne sei und Lust,
ein Engel Deine Feder führen,
ein Zauber drinnen leben unbewußt!
Damit, wenn ich das Siegel löse,
das Glück sich ungetrübt daraus ergießt,
und keine Wolke, keine böse,
mein Geist von Deinem Geiste liest.

Friederike Kempner (1836 - 1901)