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28. November 2012

drum pflück ich, o Rose, vom Stamme dich ab



"Mary Rose"
(auch sie gehört zu den November-Rosen in meinem Garten ...)




Letzte Rose, wie magst du
so einsam hier blühn?
Deine freundlichen Schwestern
sind längst schon dahin.
Keine Blüte haucht Balsam
mit labendem Duft,
keine Blätter mehr flattern
in stürmischer Luft.
Warum blühst du so traurig
im Garten allein?
Sollst im Tod mit den Schwestern vereinigt sein ...









  aus der Oper "Martha"
von Friedrich von Flotow
(1812 - 1883)






edit.: wer das Rosenmädchen anklickt, kann sich das Lied anhören; es handelt sich dabei um eine Live-Aufnahme aus dem Jahre 1957; gesungen hat es seinerzeit die australische Sopranistin June Bronhill während einer Opernaufführung

Kommentare:

  1. oooooh, was für wuuunderschöne Bilder mit einer traumhaft hübschen Rose.
    Lg
    Claudine

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  2. Ich liebe diese Arie aus der Oper "Martha", die aber eigentlich ein irisches Volkslied (the last rose of summer) ist. Eine wunderschöne Melodie!
    LG Renate D.

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    1. klick mal auf das Rosenmädchen, Renate ... :-)

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    2. Ich schmelze dahin.......so melancholisch, so schön!
      Ich mag die ganze Oper sehr, habe zwei CD-Aufnahmen der kompletten Aufführung mit unterschiedlichen Interpreten.
      Liebe Grüße
      Renate D.

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  3. liebe Rosabella
    bin zwar nicht Renate ,aber ich habe das Rosenmädchen angeklickt..und bin sehr traurig..Du weist ja warum..schade..trotzdem lieben Dank für den wunderschönen Post von heute..GLG Gisy

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  4. Ich kenne das Volkslied auch, wusste aber nicht, dass es auch in einer Oper vorkommt. Danke für den link. Das ist wunderschön.
    LG Donna G.

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  5. Ach wie wunderschön diese Bilder und das Lied dazu...
    Liebe Grüsse
    Moni

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  6. ♥...schön und traurig zugleich! *Mittwochabendgrüßchendazustell*

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  7. Wieder sooooo schön, ein Seelenbalsam zu einem verschneiten Novembertag...ich kenne diese Oper noch nicht, gefällt mir sehr gut und lässt mich einige Momente Innehalten....danke liebe Rosabella für diese Pracht.

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  8. Hier stimmt die Mischung wieder, liebe Rosabella. Wunderschön!

    Allerbeste Grüße

    Anke

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O mag ein Engel Dir die Schrift diktieren,
daß jedes Wort mir Wonne sei und Lust,
ein Engel Deine Feder führen,
ein Zauber drinnen leben unbewußt!
Damit, wenn ich das Siegel löse,
das Glück sich ungetrübt daraus ergießt,
und keine Wolke, keine böse,
mein Geist von Deinem Geiste liest.

Friederike Kempner (1836 - 1901)