22. November 2012




 



 
"Der Herbst,
der der Erde die Blätter wieder zuzählt,
die sie dem Sommer geliehen hat."

Georg Christoph Lichtenberg
(1742 - 1799) 


 


Kommentare:

  1. Blätter im Herbstwind

    Sanft wiegen sich noch güldene Blätter
    In leichtem Wind bei schönstem Wetter
    Es sind wohl die letzten in diesem Jahr
    Leisten verzweifelt Widerstand fürwahr

    Genauso bewegen sich unsere Gedanken
    In leichtem auf und ab in uns sie wanken
    Immerzu auf der Suche nach dem Wohin
    Nach dem Warum nach dem Lebenssinn

    Der Wind wird stärker wird zum Sturm
    Fegt mit vollster Kraft letzte Blätter um
    Kahl zeigt Geäst der Bäume nach oben
    Wie Arme nach Hilfe suchend erhoben

    Auch in uns jagen heftig Gedanken nun
    Wie von Sturmwind gepeitscht herum
    Legt sich der Sturm und Ruh kehrt ein
    Erwacht Hoffnung nach Sinn und Sein

    Die Natur hat nun ihre Ruh gefunden
    Um über den Winter in sich gebunden
    Energie zu sammeln für junges Leben
    Das sie im Frühling uns wird geben

    Unsere Gedankenwelt ist sturmbefreit
    So sind auch wir im neuen Jahr bereit
    Um mit Kraft und Energie dann eben
    Nur Gutes zu tun in unserem Leben

    © Hans-Peter Zürcher

    Herzlichst und alles Liebe

    Hans-Peter

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  2. Hallo,
    und ich staune immer wieder, wieviele Blätter dieses Jahr noch an manchen Bäumen hängen. Bei einem Nachbar sind vom Amberbaum alle Blätter vom Wind herunter geholt und unser steht noch in seiner Pracht da.
    Lieben Gruß
    margit

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  3. Hallo,liebe Rosabella
    ich finde Deine Präsentaionen auf dem alten Holz immer so herrlich..
    ich liebe altes Holz..wünsche ein schönes Wochenende,mit ganz herzlichen Grüßen Gisy

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  4. Schön ... Und dass die Erde auch was davon hat, dass sie die Blätter zurückbekommt, lasse ich sie einfach im Garten liegen. Bis zum Frühjahr ist kaum mehr was zu sehen.
    LG joelsuma

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O mag ein Engel Dir die Schrift diktieren,
daß jedes Wort mir Wonne sei und Lust,
ein Engel Deine Feder führen,
ein Zauber drinnen leben unbewußt!
Damit, wenn ich das Siegel löse,
das Glück sich ungetrübt daraus ergießt,
und keine Wolke, keine böse,
mein Geist von Deinem Geiste liest.

Friederike Kempner (1836 - 1901)