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10. September 2012

Wer nahm das Rosa an?











Wer nahm das Rosa an? Wer wußte auch,
daß es sich sammelte in diesen Dolden?
Wie Dinge unter Gold, die sich entgolden,
entröten sie sich sanft, wie im Gebrauch.








Daß sie für solches Rosa nichts verlangen.

Bleibt es für sie und lächelt aus der Luft?
Sind Engel da, es zärtlich zu empfangen,
wenn es vergeht, großmütig wie ein Duft?




 

Oder vielleicht auch geben sie es preis,

damit es nie erführe vom Verblühn.
Doch unter diesem Rosa hat ein Grün
gehorcht, das jetzt verwelkt und alles weiß.


Gedicht "Rosa Hortensie" von Rainer Maria Rilke (1875 - 1926)


 



Kommentare:

  1. Traumhafte Fotos!!!! Fast schon unwirklich schön!!!
    Einmalig!!!

    Ganz liebe Grüße, Birgit

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  2. Da fehlen einem wirklich die Worte!
    Die Bilder sind ein Traum!

    Liebes Grüßle
    Luna

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  3. wunderschön, danke!
    Sei lieb gegrüsst, Moni

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  4. Liebe Rosabella,

    soo wundervoll und romantisch !!!

    Viele liebe Abendgrüße,

    Sanne

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  5. Liebe Rosabella,
    ich habe heute meine Hortensienblüten angeschaut und Fotos überlegt....aber Deine sind zu schön....ich erfreue mich an Deinen...

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  6. Ganz wunderschön, das 4. Foto gefällt mir besonders gut.
    Herzliche Grüße

    Kerstin aus D.

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  7. Hinreissend!!!!!!!! Ohne Worte
    Wunderschönen Tag liebe Rosabella

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  8. ...himmlischherrlichundsowunderschööön !!! *♥freu*

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  9. Wunderschöne Fotos, liebe Rosabella, sogar das Licht im Tautropfen fängst Du noch ein ... Einen schönen Abend wünscht Dir Carola

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  10. Oh wie wunderwunderschön!
    Schau mal hier: ;-)
    http://vincibene.blogspot.de/2008/07/rosa-hortensie.html

    Aus meinen Bloganfängen, können natürlich mit Deinem Beitrag überhaupt nicht mithalten. Und dann ist auch noch Phlox dazwischen. oO

    LG
    Chris

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O mag ein Engel Dir die Schrift diktieren,
daß jedes Wort mir Wonne sei und Lust,
ein Engel Deine Feder führen,
ein Zauber drinnen leben unbewußt!
Damit, wenn ich das Siegel löse,
das Glück sich ungetrübt daraus ergießt,
und keine Wolke, keine böse,
mein Geist von Deinem Geiste liest.

Friederike Kempner (1836 - 1901)