optimale Seiten-Darstellung bei einer Auflösung von 1280 x 1024 px



10. Juni 2012

"die Natur schafft ewig neue Gestalten"








gestern nachmittag entdeckt ich sie im Heritage-Strauch ... eine kleine Knospe und eine Blüte, die auf den ersten Blick eher an eine Ranunkel als an eine Rose erinnert, abgeknickt baumelnd an einem zarten, langen, sich windenden, bis auf ein kleines Blättchen kahlen Stängel


 



ich erinnere mich nicht, so etwas schon einmal bei besagtem Rosen-Strauch bisher gesehen zu haben ...



  



"Die ganze Natur ist eine Melodie,
in der eine tiefe Harmonie verborgen ist.
Die Natur schafft ewig neue Gestalten;
was da ist, war noch nie,
was da war – kommt nicht wieder – 
alles ist neu und dennoch immer das Alte."

Johann Wolfgang von Goethe (1749 - 1832)






Kommentare:

  1. Eindrücklich wie die Knospe und Röschen sich da stolz durch setzen...zart und doch stark....
    wie immer schön in Szene gesetzt meine lieblings Rose herzlich Monika

    AntwortenLöschen
  2. Einzigartig und wunderschön!
    Irgendwie hätte ich die Knospe nun gar nicht der kugeligen Rose zugeordnet.

    LG
    Chris

    AntwortenLöschen
  3. liebe Rosabella, Du machst aus jeder Knospe, jeder Blüte, jedem Zweig, ein zauberhaftes Kunstwerk... Du hast diese, von Dir hier aufgeschriebenen Worte von Henri Cartier-Bresson, verinnerlicht.

    ‎"Fotografieren bedeutet, den Kopf, das Auge und das Herz auf dieselbe Visierlinie zu bringen. Es ist eine Art zu leben.

    Für mich ist es schön, dass Du so, auf diese Art, lebst. Danke!
    Herzlichst Margot

    AntwortenLöschen
  4. Ja, Deine Heritage schaut eher aus wie eine Ranunkel. Aber wunderschön. Diese kleinen Divider, die Du da hast, kannst Du mir sagen, woher Du die hast? Sie sind sooo hübsch!
    LG joelsuma

    AntwortenLöschen


O mag ein Engel Dir die Schrift diktieren,
daß jedes Wort mir Wonne sei und Lust,
ein Engel Deine Feder führen,
ein Zauber drinnen leben unbewußt!
Damit, wenn ich das Siegel löse,
das Glück sich ungetrübt daraus ergießt,
und keine Wolke, keine böse,
mein Geist von Deinem Geiste liest.

Friederike Kempner (1836 - 1901)