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14. Juni 2012

Blatt für Blatt ...







  
anhaltender Regen setzt der Heritage im Garten sichtlich zu ... nass-schwere, teils ungeöffnete Blüten fallen einfach vom Strauch herunter ... werdende Schönheit vergeht ... Blatt für Blatt ...








Und dann wie dies:
daß ein Gefühl entsteht,
weil Blütenblätter Blütenblätter rühren?
Und dies:
daß eins sich aufschlägt wie ein Lid,
und drunter liegen lauter Augenlider,
geschlossene, als ob sie, zehnfach schlafend,
zu dämpfen hätten eines Innern Sehkraft.
Und dies vor allem:
daß durch diese Blätter
das Licht hindurch muß ...


aus einem Gedicht von Rainer Maria Rilke (1875 - 1926)




Kommentare:

  1. Ja, liebe Rosabella, das Wetter ist im Norden derzeit rosenfreundlicher. Ich werde darum morgen mit großer Vorfreude nach Hause fahren, um zu sehen, wie weit meine Rosendamen es blühtechnisch gebracht haben.

    In der nächsten Woche bin ich dann wegen einer Neuraltherapie (Blockage im Halsgelenk) zu Hause und kann ihnen ganz viel Zeit widmen.

    Von Herzen kommende Grüße

    Anke

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  2. …liebe Rosabella, so schön Deine Fotos auch sind, sie zeigen die Vergänglichkeit wunderschöner Rosen an … über dieses Regen-Desaster war sogar eine Himmels-Träne so erschrocken, dass sie zu Stein geworden ist… nun wird diese, zu Stein gewordene Träne , Dich noch viele Jahre daran erinnern… auch Schönheit ist Vergänglich… und Tränen gibt es auch im Paradies ;-)
    liebe Grüße von Margot

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  3. liebe Rosabella....lasse Dir ein lieben Gruß da...und sage einfach Danke...diese wunderschönen Fotos und die passenden Texte ...sprechen mich sehr an.GLG Gisy

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  4. Liebe Rosabella,

    ja, sehr schade, hier ist es das Gleiche...aber es soll ja ein wenig besser werden wenigstens morgen...

    Schick ` die liebe Grüße,

    Sanne

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O mag ein Engel Dir die Schrift diktieren,
daß jedes Wort mir Wonne sei und Lust,
ein Engel Deine Feder führen,
ein Zauber drinnen leben unbewußt!
Damit, wenn ich das Siegel löse,
das Glück sich ungetrübt daraus ergießt,
und keine Wolke, keine böse,
mein Geist von Deinem Geiste liest.

Friederike Kempner (1836 - 1901)