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1. Mai 2012

alles neu, macht der Mai ...
oder: so schön grün hier heute :-)





"Das Leben ist ein Wunder. Es kommt über mich,
dass ich oftmals die Augen schließen muss."


Paula Modersohn-Becker

(1876 - 1907)










Leichte Silberwolken schweben
durch die erst erwärmten Lüfte.
Mild, von Schimmer sanft umgeben
blickt die Sonne durch die Düfte. 


Gedicht "Mai"
von Johann Wolfgang von Goethe
(1749 - 1832)








Kommentare:

  1. Waldkonzert

    Töne schweben durch den großen hohen Raum,
    den man Wald nennt, als wären es liebliche Vögel,
    die uns an seine Heiligkeit mahnen.

    Ein grosser Konzertsaal voller Musik und Liedern,
    dirigiert von der Mutter Natur, nach Noten des Seins,
    in der Nacht in sachtem Pianissimo.

    Ein Konzert voller Durchsichtigkeit und Natürlichkeit.
    Ein Jubilieren und Summen, ein Brummen und Flöten,
    am Tag in heftigem Fortissimo.

    Schwingungen, ein Hauch Lichterglanz von Leben.
    Leise Töne vermischt mit Licht und Geräuschen,
    die Ruhe und Erholung vermitteln.

    Töne schweben durch den großen hohen Raum,
    den man Wald nennt, als wären es liebliche Vögel,
    die uns an seine Heiligkeit mahnen.

    © Hans-Peter Zürcher

    Ein wunderbares Foto liebe Rosabella...

    Liebe Grüsse

    Hans-Peter

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  2. Wunderschönes Naturfoto und passender Spruch von Paula, die leider nur
    31 Jahre alt werden durfte. Deshalb hat sie vielleicht so tief gefühlt.

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  3. So hast Du dem Mai in schöner Manier Tore und Türen geöffnet: mit einem tollen Foto und berührenden Gedichten. Danke dafür!

    ♥liche Grüße, Gisela

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  4. Liebe Rosabella,

    Ja, diese Schrifsteller konnten es so wunderschön von der Seele schreiben... Geniesst die Zeit, ihr seid ein bischen hinter uns aber es ist die schönste Zeit vom Jahr, mit den Herbst.
    Lieber Gruss,

    Mariette

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  5. „Ein Maitag ist ein kategorischer Imperativ der Freude.“
    Friedrich Hebbel (1813-63) *♥FröhlicheMittwochsgrüßchendazustell*

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O mag ein Engel Dir die Schrift diktieren,
daß jedes Wort mir Wonne sei und Lust,
ein Engel Deine Feder führen,
ein Zauber drinnen leben unbewußt!
Damit, wenn ich das Siegel löse,
das Glück sich ungetrübt daraus ergießt,
und keine Wolke, keine böse,
mein Geist von Deinem Geiste liest.

Friederike Kempner (1836 - 1901)