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16. April 2012

eine ungeheure Pracht







Sieh doch, Kind, die Tulpen haben
ihre Kelche aufgemacht:
rote, gelbe und gescheckte:
tiefe Kelche voller Gluten,
nichts als Schönheit, nichts als Liebe,
eine ungeheure Pracht.






Kann denn irgendeiner traurig
unter diesen Flammen sein?
Sieh: das kam aus schwarzer Erde!
Denke: solche Flammen schlafen
Winters unter unsern Füßen!



aus dem Gedicht "Tulpen-Predigt"
von Otto Julius Bierbaum (1865 – 1910)



Kommentare:

  1. Rosabella, diese Fotos der Tulpen-Pracht lassen mich heiter in den Tag starten. Mag es bei uns auch regnen und stürmen.Danke!
    Herzlichst Margot

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  2. Das Leben ist wie ein
    auf der Straße gefundenes Portemonnaie...
    voller Blüten
    Bruno Ziegler *♥FröhlichenWochenstartFRÜHLINGSknuddelstraussvorbeibring*

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  3. Ach und heute haben wir mal Sonne, war zwar noch kalt, aber Soooooooooone wie schön, auch Deine Pracht. Ich habe meine im Garten gelassen und hole sie nicht in die Vase. Das sieht zwar so wunderbar bei Dir aus, aber so ist wenigstens was in meinem Garten.
    Dir auch eine tolle Woche und bald warme Nächte
    lieben Gruß
    margit

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  4. meine Liebe,

    wie wunderschön und hoffnungsvoll ist Deine heutige Veröffentlichung - ich schicke Dir meine herzlichsten Grüße
    Birgit

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  5. Diese Strauss ist goldig...einen wunderschönen Tag herzlich Monika

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  6. Wirklich tolle Tulpenbilder. Und auch das Stück dazu finde ich sehr schön ausgesucht;)

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O mag ein Engel Dir die Schrift diktieren,
daß jedes Wort mir Wonne sei und Lust,
ein Engel Deine Feder führen,
ein Zauber drinnen leben unbewußt!
Damit, wenn ich das Siegel löse,
das Glück sich ungetrübt daraus ergießt,
und keine Wolke, keine böse,
mein Geist von Deinem Geiste liest.

Friederike Kempner (1836 - 1901)