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18. März 2012








Wenn aus der Tiefe kommt der Frühling in das Leben,
es wundert sich der Mensch, und neue Worte streben
aus Geistigkeit, die Freude kehret wieder
und festlich machen sich Gesang und Lieder.
Das Leben findet sich aus Harmonie der Zeiten,
daß immerdar den Sinn Natur und Geist geleiten,
und die Vollkommenheit ist Eines in dem Geiste,
so findet vieles sich, und aus Natur das meiste.




aus dem Gedichte-Zyklus "Der Frühling"
von Friedrich Hölderlin (1770 - 1843)

Kommentare:

  1. Aber wie fremd wird uns die schöne Seele,
    wenn sie nach dem ersten Aufblühn,
    nach dem Morgen ihres Laufs hinauf zur Mittagshöhe muß!
    Friedrich Hölderlin, Hyperion *♥FröhlicheSonntagsgrüßchendazustell*

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  2. wunderschon zu sehen wie die fruhling anfengt.
    schones sontag gewunscht und freundliche grussen von An

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  3. Ja jetzt sieht man die ersten Blumenköpfe...
    Ist schon schön, so ein Frühlingsanfang.

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  4. Ich mag deine Veilchenbilder, das hatte ich schon mal gesagt, oder? Und bei Hölderlin muss ich immer an Ulrich Mühe denken. Der hat ihn mal gespielt, und daraufhin habe ich angefangen, die Gedichte zu lesen.

    Liebe Herzensgrüße

    Anke

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O mag ein Engel Dir die Schrift diktieren,
daß jedes Wort mir Wonne sei und Lust,
ein Engel Deine Feder führen,
ein Zauber drinnen leben unbewußt!
Damit, wenn ich das Siegel löse,
das Glück sich ungetrübt daraus ergießt,
und keine Wolke, keine böse,
mein Geist von Deinem Geiste liest.

Friederike Kempner (1836 - 1901)