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11. März 2012

Warum würzen nicht Düfte die reizende Schönheit der Formen?










Tulpen! wie prangt ihr so schön,
wie hebt ihr die silbernen Kelche,
flammend die Blätter gestreift,
seidene Fäden im Schoos!
Warum würzen nicht Düfte
die reizende Schönheit der Formen?
Warum entzücket ihr nur des Beschauenden Blick?
Weil die Seele euch fehlt,
den innern Sinn zu erlaben,
und den Freund der Natur zu erquicken mit Duft.
Darum erhebt ihr so stolz
die schimmernden seidenen Kelche,
denn die Bescheidenheit geht,
mit dem Verdienste gepaart.

Gedicht "Die Tulpen"
von Elise Sommer (18. Jhd.)










"Blumen sind die schönen Worte
und Hieroglyphen der Natur,
mit denen sie uns andeutet,
wie lieb sie uns hat."


Johann Wolfgang von Goethe


 


Kommentare:

  1. sie sind wohl so schön, dass sie keinen Duft brauchen ? deine Vase ist aber auch traumhaft schön. Hab einen gemütlichen Sonntag ! hoffe es geht dir gut. Herzlich Kathrin

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  2. Wunderschöne Tulpen, wunderschöne Aufnahmen, wunderschönes Gedicht. Hab' einen genussreichen Sonntag! Besitos, Christl

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  3. ...o.g. alles unterschreib:

    Man muß ein Holländer sein,
    um mit einer Tulpe zu sympathisieren,
    und dann ist auch die Sympathie dieser Wassermänner
    sehr phlegmatisch.

    Zitat von Johann Wolfgang von Goethe *♥selbst Wassermann-Frau bin*

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  4. Liebe Rosabella
    Alles wieder in einem wunderschön abgeblitzt und getextet....einfach sooooo schön. Eine Harmonie von Farben.....
    Einen Frühlingshaften Sonntag herzlich Monika

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  5. hast du die tulpen auf einer damasttischdecke drapiert, das ist ja mal edel.als holland-nah-wohnerin mag ich auch tulpen.lg claudia o.

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  6. Ein wunderschönes Arrangement, liebe Rosabella. Ich freue mich schon auf die Tulpen im Garten.

    Herzliche Grüße

    Anke

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O mag ein Engel Dir die Schrift diktieren,
daß jedes Wort mir Wonne sei und Lust,
ein Engel Deine Feder führen,
ein Zauber drinnen leben unbewußt!
Damit, wenn ich das Siegel löse,
das Glück sich ungetrübt daraus ergießt,
und keine Wolke, keine böse,
mein Geist von Deinem Geiste liest.

Friederike Kempner (1836 - 1901)