30. November 2011

Vor-Freude

in diesem Jahr habe ich es endlich geschafft, dem Fräulein Tochter den lange schon gewünschten Adventskalender selbst zu nähen und mit hübschen Kleinigkeiten zu bestücken





oh, wie schön ...
für jeden Tag
ein Überraschungspäckchen







da ich mittlerweile nicht mehr weiß, was ich wo hineingesteckt habe, werde ich ihr beim morgendlichen Auspacken einfach zuschauen ... und mich ebenfalls überraschen lassen (hach, bin irgendwie schon ganz gespannt, kann es ja kaum noch abwarten ... )








Stets findet Überraschung statt.
Da, wo man’s nicht erwartet hat.



Wilhelm Busch
(1832 - 1908)





Edit.:
Ihr Lieben, wow, so viel Feedback zum Kalender ... danke Euch herzlich! ja, es stimmt, so ein selbst gemachter Kalender hat schon was, da steckt nicht nur die eine oder andere Überraschung drin, sondern auch immer ganz viel Herzblut 

29. November 2011

... und wenn sie nicht weg sind, so sitzen sie noch






ich habe noch nicht einmal nach ihnen gesucht, ehrlich ... sie sind mir kürzlich auf dem Flohmarkt einfach "zugeflogen", diese drei hübschen, alten Glasvögel ... und dass sie jetzt bei mir wohnen, ja, darüber freue ich mich nun wie eine Schneekönigin

 




In einem leeren Haselstrauch
da sitzen drei Spatzen, Bauch an Bauch.

Der Erich rechts und links der Franz
und mitten drin der freche Hans.

Sie haben die Augen zu, ganz zu,
und obendrüber da schneit es, hu!

Sie rücken zusammen dicht an dicht.
So warm wie der Hans hats niemand nicht.

Sie hören alle drei ihrer Herzlein Gepoch
und wenn sie nicht weg sind, so sitzen sie noch.



Gedicht "Die drei Spatzen"
von Christian Morgenstern
(1871 - 1914)




27. November 2011

erster Advent



 
es naht ein himmlisch Licht,
das sich in tausend Strahlen bricht



aus einem Gedicht
von Franz v. Pocci
(1807 - 1876)







26. November 2011

Stern-Blüten

nun haben sich zu den Papier-Rosen, die ich letztens schon für die Weihnachtsdekoration vorbereitet habe, noch einige Stern-Blüten aus weißem Leinenstoff hinzugesellt




habe sie gestern nachmittag anhand dieser Anleitung gefertigt; im übrigen braucht man nicht wirklich viel an Material dafür ...





wie bereits die Papier-Rosen auch, habe ich die Blüten ebenfalls auf alte, kleine Kerzenhalter geklemmt, so dass ich sie ganz leicht im Tannenbaum befestigen kann





nun schmücken sie aber erst einmal während der Adventszeit die Äste in der Vase auf der Veranda


24. November 2011

es war einmal eine Leinen-Bluse


die wollte eigentlich schon immer
viel lieber ein Kissen sein ...



... diesen Wunsch konnte ich ihr erfüllen ;-)





23. November 2011

Stimmungs-Schwankungen ?! und eine "Hauptrolle"

im Kalender steht's schwarz auf weiß: am Sonntag ist der 1. Advent 

doch wie bitteschön kann ich mich auf die kommende Vorweihnachtszeit einstellen, wenn mir der Garten Ende November ein solches Potpourri von Rosen präsentiert? 





und überhaupt, bei diesem herrlich milden Spätherbstwetter ist mir alles andere als vor-weihnachtlich zumute ... wie ergeht es Euch? seid Ihr denn schon in "Stimmung"?


übrigens wird die hellroséfarbene Schönheit auf den Fotos demnächst eine "Hauptrolle" spielen :-) ... verrate jetzt aber noch nicht bei was, Ihr müsst Euch noch ein klein wenig gedulden ...


22. November 2011

eine Frage des Geschmackes

noch immer gelten sie als Geheimtipp in der Pflanzenwelt, die wasserspeichernden, äußerst pflegeleichten Überlebens-Künstler mit ihren zum Teil bizarren, exotischen Formen







nicht jeder, der sie zum ersten Mal bewusst wahrnimmt, erliegt auf Anhieb dem eher rauen Charme dieser Pflanzen; ich für meinen Teil muss gestehen, dass mir dieses Exemplar gleich vom ersten Augenblick an sympathisch war ... ob es wohl daran lag, dass sie mich ein klein wenig an die geöffnete Blüte einer Rose erinnerte?


 - Echeveria gluaca -



der Gärtner versicherte, eines Tages bekäme sie auch zarte Blüten, und bei guter Pflege bildeten sich kleine Ableger an den äußeren Blätterrändern


nun ja, ich bin gespannt, jedenfalls ist sie bei mir zu Hause bereits zwischen all den kleinen Pflänzchen der Hingucker ... und - wie ich finde - wirklich alles andere als gewöhnlich!



21. November 2011

schön verpackt verschenkt es sich gleich doppelt gut

bei einem Geschenk kommt es natürlich auf den Inhalt an, ich finde aber, nicht nur, und deshalb hatte ich mir überlegt, die "Finanzspritze" zur Hochzeit des Brautpaares entsprechend des feierlichen Anlasses hübsch zu verpacken, nämlich in einer eigens für die beiden aus edlem Karton gefalteten Schachtel, verziert (wie sollte es anders sein?) mit ein wenig Deko à la Rosabella ;-)


als sie vollendet vor mir auf dem Tisch stand, dachte ich: ja, so hatte ich sie mir vorgestellt ...






nun aber erst mal
Schritt für Schritt




"Zutaten" bereitgelegt,


Karton zugeschnitten,
um daraus Ober- und Unterteil der Schachtel zu falten



sieht ja schon ganz gut aus ...


prima ... und passt wie angegossen :-)


Geldscheine einzeln gerollt
und mit kleinen Dior-Röschen zugebunden,



die anschließende "Liegeprobe" erfolgreich überstanden ;-)


aus Spitzen- und Taft-Bändern Rosen gedreht,
mit Perlen verziert, 

 

auf dem Deckel arrangiert und angenäht,



mit Perlen-Draht und Organzabändchen verschönt,

 

Schachtel-Unterteil mit Organzastoff ausgelegt,
Geldröllchen hineindrapiert,



Deckel drauf ... et vòila ... schon fertig! 




sag' ich doch ;-)



20. November 2011





wie beim Durchschreiten dunkler Nächte auf der Suche nach Licht ... so in etwa fühlte ich mich in den letzten Tagen!

langsam wird es aber "heller", und das ist gut so, das Fieber hat sich mittlerweile verflüchtigt, der heftige Husten, der anstrengt und zehrt, aber immer noch nicht  :-((( 

Ihr Lieben, ein kleines Lebenszeichnen sollen diese Zeilen sein und gleichzeitig ein herzliches Dankeschön für Eure liebenswürdigen Genesungswünsche








Erwarte nie Krankheit oder Schmerzen für morgen,
mögen Krankheit oder Schmerzen heute noch so arg gewesen sein,
für morgen erwarte nur Kraft.


Prentice Mulford
(1834 - 1891)

12. November 2011

Krankenlagergrüße

nachdem das Fräulein Tochter endlich wieder einigermaßen gesund ist, hat es jetzt mich erwischt: 

seit Mittwoch fühle ich mich wirklich krank, habe starke Hustenanfälle und hohes Fieber, schon mittags strahlen hochrote Wangen bei 39,5° :-(((  ich kann mich wirklich nicht erinnern, wann ich als Erwachsene schon mal zu dieser Tageszeit eine solche Temperatur hatte ?!

zu allem Übel kommt hinzu, dass ich nachts nicht schlafen kann; das zehrt ganz schön, und mittlerweile habe ich das Gefühl, in den letzten Tagen um Jahre gealtert zu sein :-((( 

Ihr Lieben, ich sage jetzt einfach mal: hoffentlich bis bald! bleibt mir gesund, und für heute schicke ich ausnahmsweise mal vom Krankenlager aus meine herzlichsten Grüße an alle

9. November 2011

Novemberlied

 heute morgen um kurz nach 8 Uhr



Novembernebel füllen
mit feuchtem Grau das Thal,
als wollten sie verhüllen
die Erde, kahl und fahl ...




aus dem Gedicht "Novemberlied"
von Ferdinand von Saar
(1833 – 1906)

8. November 2011

vom Rosenkranzring inspiriert








zu einem

der erste seiner Art in dieser Größe










Laß weiße Rosen dir die Stirn umkränzen,
zum schönen Zeichen, das die Freund' erfreue;
wie in dem milden Herzen reine Treue
nie Farbe wechselt vor der Täuschung Glänzen.

So schwebe heiter mit in unsern Tänzen,
daß sich an deiner, unsre Freud' erneue,
erhalte du sie rein und fern von Reue,
bis Engel dich mit hellern Rosen kränzen.

Denn wie der weiße Schmuck der Seele Zeichen,
die gern das Wort verhüllt in stillen Bildern,
von treuer Lieb' und Unschuld nie zu weichen;

so soll, daß wir ungläubig nicht verwildern,
uns deine Treue, was wir nie erreichen,
das Urbild aller Treu' im Abglanz schildern.


Gedicht von
Friedrich Schlegel
(1772 – 1829)

 

 






edit.: Ihr Lieben, für diejenigen, die keinen Rosenkranzring kennen, hier eine kurze Erläuterung: der Ring, der ganz normal am Ringfinger getragen wird, stellt eine kleinere Form des üblichen Rosenkranzes dar; er besteht meistens aus 10 Rosenperlen, zwischen denen Einkerbungen liegen, und einem Kreuz, dort beginnt man, soweit mir das bekannt ist, auch zu beten, und zwar mit dem Vaterunser, bei jeder Rose betet man ein Ave Maria; der Ring wird mit dem Daumennagel derselben Hand nach jedem Gebet jeweils immer um eine Kerbe weitergedreht, bis man letztendlich wieder am Kreuz angelangt ist

(habe gerade selber nochmal nachgeschaut und nun
auf dieser Seite eine "fachmännische" Erklärung entdeckt)