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1. September 2011

zwischen Sommer und Herbst

 
" ... vielleicht kommt doch einmal die Zeit, da die Gärten im Schatten liegen, und die Rosen in heimlicher Sehnsucht dem Sonnenstrahl nachflattern, der da mit müder Hast sich durch das Laubgehänge zum Park hinaussucht, als flüchte er vor dem Spott des Satyrs Herbst, der grinsend am Torgitter lehnt ... die Zeit, da das Lied des Vogels stille geworden ..."


Zeilen aus einem Text
von Cäsar Flaischlen (1864 – 1920)







sie ist es,
diese Blüte der "Romanze" ...
die wohl letzte Rose des Sommers
in meinem Garten ...







Nun weiß man erst, was Rosenknospe sei,
jetzt, da die Rosenzeit vorbei;
ein Spätling noch am Stocke glänzt
und ganz allein die Blumenwelt ergänzt.


Johann Wolfgang von Goethe

Kommentare:

  1. Liebe Rosabella,

    auch wenn ich die Dahlienblüten in deinem letzten Post wunderschön finde, sind doch Rosen unvergleichlich. Wie froh bin ich, dass mich der rosa Farbenrausch ein zweites Mal erfreut und in den Herbst begleitet.

    Sei herzlich gegrüßt

    Anke

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  2. Hallo Rosabella,

    so schöne Worte, aber noch schöner sind deine Bilder. Man meint den Duft( wenn sie denn duften)zu erschnupern und die samtenen Blätter zu fühlen, pures Vergnügen.

    Herzliche Grüße

    Kerstin aus.D.

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  3. Oh, und wir alle hoffen dennoch, daß noch kein Ende ist.

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  4. Das ist eine würdiges "Abschiednehmen" der letzten Rose in deinem Garten...
    Tolle Fotos natürlich begleitet von Goethe!
    Danke liebe Rosabella
    Ich wünsche dir einen schönen Tag herzlich Monika

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  5. Hvor er din Rose smuk.
    Ja der bliver færre og færre blomster i haven nu, så det er med at nyde de sidste der er tilbage.

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  6. Preciosas flore, tienes un blog muy lindo. Si lo deseas te invito a visitar mi blog.
    Un saludo muy cordial.

    Manoli.

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O mag ein Engel Dir die Schrift diktieren,
daß jedes Wort mir Wonne sei und Lust,
ein Engel Deine Feder führen,
ein Zauber drinnen leben unbewußt!
Damit, wenn ich das Siegel löse,
das Glück sich ungetrübt daraus ergießt,
und keine Wolke, keine böse,
mein Geist von Deinem Geiste liest.

Friederike Kempner (1836 - 1901)