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3. September 2011

Spätsommer



Es riecht bereits nach welken Blättern – – –
aber sie sind noch gar nicht da!



"Spätsommer"
von Peter Altenberg
(1859 – 1919)






heute morgen um 9.30 Uhr fotografiert





Hellster, grellster Sommertag,
sonnenglutdurchschwelte Luft,
schwüler, schwerer Blumenduft,
müd verhaltener Finkenschlag.
Satte Reife weit und breit,
leis schon übergilbt der Wald;
bunt in Herbst verraschelt bald
Sommertraumstrosteinsamkeit.



"Spätsommer"
von Otto Julius Bierbaum
(1865 – 1910)

Kommentare:

  1. Liebe Rosabella,

    ein wunderschönes Foto von dir, perfekt in Kicht und Motiv. Auch die passenden Texte sind wunderbar. Danke...

    Liebe Grüsse Dir

    Hans-Peter

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  2. Wieder ein wunderschöner Post! Alles LIebe, Carmen

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  3. Mein Herz sang mit

    Bäche zittern silbern,
    Gräser glittern und nicken,
    Und weiße Anemonen
    Blicken zum blauen Himmel.

    Ich ging in jungen Gräsern
    Mit meinem weichsten Schritt,
    Die Amsel hat gesungen,
    Und mein Herz sang mit.

    Max Dauthendey

    Annette *♥SpätsommerlicheWEgrüßchendazustell*

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  4. Wunderschön hast du die derzeit herrschende Stimmung in Wort und Bild beschrieben / eingefangen / gezeigt, liebe Rosabella!
    Herzlichste Frühseptembergrüße, Traudew

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  5. Liebe Rosabella,

    aaaach - wie schön ist wieder dein Post, freue mich schon auf einen schönen Herbst mit all´ seinen Facetten.

    Dir ein schönes Wochenende

    Kerstin aus D.

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  6. Ja der Herbst naht mit Riesenschritten, aber noch will der Sommer dominieren - jedenfalls heute...
    Ich wünsche Dir einen schönen Herbstbeginn mit all seinen Facetten!

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  7. ...`total schön, liebe Rosabella.
    LG,*Manja*

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  8. Das ist das Merkwürdige am Spätsommer, man spürt unerwartet früh das Ende. Aber zum Glück gibt es ja kein wahres Ende.

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O mag ein Engel Dir die Schrift diktieren,
daß jedes Wort mir Wonne sei und Lust,
ein Engel Deine Feder führen,
ein Zauber drinnen leben unbewußt!
Damit, wenn ich das Siegel löse,
das Glück sich ungetrübt daraus ergießt,
und keine Wolke, keine böse,
mein Geist von Deinem Geiste liest.

Friederike Kempner (1836 - 1901)