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28. September 2011







" ... daß an so niedrigem und dünnem Stiele
solch eine grosse Frucht, ja gar, daß ihrer viele
daran zugleich entstehn und wachsen können,
ist wohl mit Recht ein Wunder-Werk zu nennen.

Wie lieblich glatt sind ihre bunte Schalen,
die bald so gelb als Gold, bald etwas bleich,
bald gelb und bleich, und grün zugleich,
absonderlich, wenn sie der Sonne Strahlen
mit einem hellen Blick bemalen,
wodurch ein heit'rer Glanz, recht Wunder-schön
auf ihrer glatten Ründ', als wie ein Stern, zu sehn ..."


aus dem Gedicht "Der Kürbis"
von Barthold Heinrich Brockes (1680 – 1747)



Kommentare:

  1. Das erste Bild - wunderschön! Was für ein Farbenspiel da drin zu entdecken ist ...

    Besitos, Christl

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  2. Zwei schöne Foto`s, Rosabella...
    GLG,*Manja*

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  3. ...besuche DICH und Deinen Blog sooo gerne ;-)))
    Donnerstagabendgrüßchen
    von Annette *♥freu*

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O mag ein Engel Dir die Schrift diktieren,
daß jedes Wort mir Wonne sei und Lust,
ein Engel Deine Feder führen,
ein Zauber drinnen leben unbewußt!
Damit, wenn ich das Siegel löse,
das Glück sich ungetrübt daraus ergießt,
und keine Wolke, keine böse,
mein Geist von Deinem Geiste liest.

Friederike Kempner (1836 - 1901)