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14. August 2011

Aus-Zeit




Wie ist dir nun,
meine Seele?
Von allen Märkten
des Lebens fern,
darfst du nun ganz
dein selbst genießen.

Keine Frage
von Menschenlippen
fordert Antwort.
Keine Rede
noch Gegenrede
macht dich gemein.
Nur mit Himmel und Erde
hältst du
einsame Zwiesprach.

Und am liebsten
befreist du
dein stilles Glück,
dein stilles Weh
in wortlosen Liedern.

Wie ist dir nun,
meine Seele?
Von allen Märkten
des Lebens fern
darfst du nun ganz
dein selbst genießen.


Gedicht "Am Meer"
von Christian Morgenstern

Kommentare:

  1. Hallo, meine Liebe,
    ich weiss nicht, was bei dir gerade los ist, aber ich grüße dich ganz herzlich und wünsche dir alles, alles Gute.

    Nimm dir alle Zeit der Welt und lass deiner Seele Zeit, sich zu finden, bzw. sich zu erholen.

    Ich drück dich mal ganz doll!
    Alles Liebe
    Gabriele

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  2. Liebe Rosabella,

    Es kommen mir Tränen weil du zu deinen Papa redest... Grad ein Jahr und es ist noch so kurz, so frisch. Eine fest Umarmung und ganz viel liebes mit Sonne!!!

    Mariette

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  3. Liebe Rosabella
    Ein Jahr kann lang, aber es kann auch ein Augenblick sein! Grad heut haben wir drüber gesprochen - über den Tod meines Vaters, vor nunmehr bald 17 Jahren - und es kommt mir vor, als obs gestern war.
    Ich drück dir und wünsch dir alles Liebe
    Ida

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  4. Liebe Rosabella,

    schön, dass du wieder da bist!

    Ich habe meinen "Papa" vor 40 Jahren verloren, und er ist mir immer noch ganz nah!

    Liebe Grüße

    Martha E.

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  5. Liebe Rosabella
    So schön, dass du deinen Blog geöffnet hast. Habe dich sehr vermisst! Unsere Lieben die wir gehen lassen mussten sind uns doch immer sehr Nahe... das erlebe ich auch sehr oft. Ist es doch schon sooooo lange her, dass ich meine Eltern verloren habe und doch kommt es mir nicht so vor!
    Zu deinem Todestag deines Papas drücke ich dich ganz fest und wünsche dir viele schöne und sonnige Bilder die du mit deinem Papa erlebt hast!
    Mit lieben Gedanken und danke für das schöne Gedicht herzlich Monika

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  6. Hallo meine Liebe, schön von Dir zu hören und wieder so ein wunderbares Gedicht, danke Dir.
    Ich habe viel bei meiner Großmutter gelebt, als ich klein war und hänge heute noch an ihr. Da denke ich manchmal auch daran, wie ich am Grabe stand. Ich denke immer in Liebe an sie und so wird es Dir gehen, mit Deinem Vater. Schön, dass Du im blog an ihn denkst.
    Ich wünsche Dir noch schöne Sommertage und bis bald mal wieder hier,
    herzlichst margit (ich muß mal anonym machen, bei meiner Anmeldung klappt was nicht)

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O mag ein Engel Dir die Schrift diktieren,
daß jedes Wort mir Wonne sei und Lust,
ein Engel Deine Feder führen,
ein Zauber drinnen leben unbewußt!
Damit, wenn ich das Siegel löse,
das Glück sich ungetrübt daraus ergießt,
und keine Wolke, keine böse,
mein Geist von Deinem Geiste liest.

Friederike Kempner (1836 - 1901)