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11. April 2011

stille Augen-Blicke



ich liebe ...
diesen Augenblick ...
 der so still ist ...
diesen Anfangs-Augenblick,
diese Initiale der Stille ...






... diesen Augenblick liebe ich,
der nun vorüber ist
und von dem ich,
da er verging, fühlte,
daß er erst sein wird ...



aus einem Gedicht
von Rainer Maria Rilke
(1875 - 1926)




Kommentare:

  1. Bezaubernde Nachdenkmomente.
    Danke für das "stille" Geschenk!

    Gisela grüßt herzlich.

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  2. Liebe Rosabella,

    Oh, in den Niederlanden hatte ich ja auch Flieder und ich mag die so gerne, wegen den Duft schon... Da träumt man wirklich weg! Deine Bilder sind so schön, samt Kater! Als ob er spürte wieviel Freude es dir macht um Flieder über den Zaun angereicht zu bekommen... Hier ist das Klima zu heiss für Flieder. Wir hatten mal eine schöne Weisse aber die ist tot. Geniesse sie für mich! Deine Gedichte kommen immer so tief aus der Seele von diesen Dichtern. Tut gut.

    Liebster Gruss,

    Mariette

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  3. ...Rilke und Rosen und Stille! *♥freu*

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O mag ein Engel Dir die Schrift diktieren,
daß jedes Wort mir Wonne sei und Lust,
ein Engel Deine Feder führen,
ein Zauber drinnen leben unbewußt!
Damit, wenn ich das Siegel löse,
das Glück sich ungetrübt daraus ergießt,
und keine Wolke, keine böse,
mein Geist von Deinem Geiste liest.

Friederike Kempner (1836 - 1901)