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13. April 2011




die Kirschblüten fallen,
mit dem weißen Schnee
werden sie eins.
Was denn nun sind Blüten? –
so möchte ich den Frühling fragen.

Tanka aus Japan




in den letzten beiden Tagen hat es sich ordentlich abgekühlt, gestern hagelte es zwischendurch sogar recht heftig und in einigen Blogs las ich eben, dass es mancherorts wieder geschneit hat

der April macht wettermäßig seinem Namen alle Ehre und dem Kirschbaum in unserem Garten mächtig zu schaffen ... unzählige Blüten liegen mittlerweile am Boden, weiße Blättchen wohin man schaut, der Garten wirkt, als ob er mit frischen Schneeflocken bedeckt wäre

eine von den heruntergewehten Blüten habe ich mir jetzt mal näher betrachtet ... faszinierend, wieviel Zartheit und Anmut so eine winzige Blüte in sich vereint ... einfach zauberhaft ... schade, dass die Tage ihrer Schönheit bereits gezählt sind









Kommentare:

  1. Das Elfchen mit der Kirschblüte ist goldig!

    Vieviele Blüten müssen sterben, damit einige wenige Früchte tragen können...?

    Nach Schnee und Regen kann nur Sonne folgen!

    Alles Liebe, Gisela

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  2. Liebe Rosabella,

    hier bei uns regnete es gestern auch Kirschblüten...was für schöne Worte, es war wirklich wie Schnee !!! Überall bleiben sie liegen und sehen ganz schön aus...
    Tolle Worte hast du gefunden !!!

    Schick dir viele Grüße,

    Sanne

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  3. ganz liebe Grüße auch für dich ! herzlich Kathrin

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  4. Das hast du ja wieder hübsch arrangiert! Bei uns regnet es kaum, ist aber merklich kühler geworden, ich habe mein kleines blühendes Topfapfelbäumchen in der Nacht auch zu gedeckt!
    Herzlich Monika

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  5. Liebe Rosabella
    Was für ein frühlingszartes Bild mit der Kirschblüte! Ja, sie ist wirklich etwas feines - nicht nur die Blüte, dann später auch die Frucht. Ich wohne in einer absoluten Kirschengegend. Hunderte von Kirschbäumen, die derzeit - oder schon bald vorbei - blühten respektive eben geblüht haben. Wunderwunderschön sag ich dir!
    Ganz liebe Grüsse und hab einen guten Tag.
    Ida

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O mag ein Engel Dir die Schrift diktieren,
daß jedes Wort mir Wonne sei und Lust,
ein Engel Deine Feder führen,
ein Zauber drinnen leben unbewußt!
Damit, wenn ich das Siegel löse,
das Glück sich ungetrübt daraus ergießt,
und keine Wolke, keine böse,
mein Geist von Deinem Geiste liest.

Friederike Kempner (1836 - 1901)