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25. April 2011

... das Unsichtbarste will zum Lichte sprechen





Vom Erdenstaub zu reinen, blauen Lüften
dringt weit der Blick in ersten Frühlingstagen,
und höher steigt der mächt'ge Sonnenwagen,
die Erde sehnt nach Blättern sich und Düften,
und heilige Geschichten uns dann sagen
was sich geahnet in des Herzens Klüften.

Er ist erstanden aus den Todesgrüften,
und wie vergebens war der Menschen Zagen,
ja so ersteht die Welt der Himmelsgaben
mit jedem Jahre neu, die Knospen brechen,
und nichts ist unsrer Liebe zu erhaben,
sie gibt uns alles in den Wonnebächen,
die nach dem Eisgang Flur und Aug' durchgraben,
das Unsichtbarste will zum Lichte sprechen.



Gedicht "Ostern"
von Ludwig Achim von Arnim
(1781 - 1831)

Kommentare:

  1. Liebe Rosabella, das ist ein wunderschönes Ostergedicht.

    Ich wünsche Dir einen schönen Ostermontag!

    Herzliche Grüße, Gisela

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  2. hi! da kann ich gisela nur zustimmen......wir waren gestern ausgiebig im wald und es war ja soooooo schön! ich liebe waldspaziergänge! liebe grüße und ganz frohe ostern, nico

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  3. Einen schönen Osternmontag!
    Diese Tage sind voll von Licht und Sonne.

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  4. ach das ist so schön, ich wünsche dir noch schöne Ostern, ganz liebe Grüße von Kathrin

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  5. Ostern,Ostern,Auferstehen.
    Lind und leis`die Lüfte wehn.
    Hell und froh die Glocken schallen:
    Osterglück den Menschen allen!

    ♥FröhlicheOSTERmontagsgrüßchen von *Annette***

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  6. Klasse!
    `Gefällt mir sehr, liebe Rosabella.
    LG & eine schöne Woche, *Manja*

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  7. Liebe Rosabella,
    danke für das schöne Gedicht!
    Wünsche dir und deinen Lieben einen schönen Ostermontag.
    Herzliche Grüße,
    Moni

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O mag ein Engel Dir die Schrift diktieren,
daß jedes Wort mir Wonne sei und Lust,
ein Engel Deine Feder führen,
ein Zauber drinnen leben unbewußt!
Damit, wenn ich das Siegel löse,
das Glück sich ungetrübt daraus ergießt,
und keine Wolke, keine böse,
mein Geist von Deinem Geiste liest.

Friederike Kempner (1836 - 1901)