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16. Februar 2011




Ich will nicht langen nach dem lauten Leben
und keinen fragen nach dem fremden Tage:
Ich fühle, wie ich weiße Blüten trage,
die in der Kühle ihre Kelche heben.

Es drängen Viele aus den Frühlingserden,
darinnen ihre Wurzeln Tiefen trinken,
um nicht mehr könnend in die Knie zu sinken
vor Sommern, die sie niemals segnen werden.


Rainer Maria Rilke


Kommentare:

  1. also Ranunkeln sind auch wunderschön und Rilke gefällt mir immer gut, ganz liebe Grüße von Kathrin

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  2. wuuuunderschön... Blumen wie Gedicht... Dankeschön!
    LG
    Claudine

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  3. Einfach wunderschön diese Ranunkel und das Gedicht dazu! Danke liebe Rosabella.
    Ich wünsche dir einen gemütlichen Abend herzlich Monika

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  4. Die Ranunkeln sind wunderschön! Diese zarten Farben...
    Gruß
    Ursel

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  5. Your Ranunculus are soooooo beautiful and your pictures stunning! ♥

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O mag ein Engel Dir die Schrift diktieren,
daß jedes Wort mir Wonne sei und Lust,
ein Engel Deine Feder führen,
ein Zauber drinnen leben unbewußt!
Damit, wenn ich das Siegel löse,
das Glück sich ungetrübt daraus ergießt,
und keine Wolke, keine böse,
mein Geist von Deinem Geiste liest.

Friederike Kempner (1836 - 1901)