30. November 2010

es ist die Ruhe der Natur

bei einem Spaziergang heute vormittag in "meinem Zauberwald" habe ich die Momente, die ich währenddessen dabei besonders genossen habe, festgehalten ... ein paar dieser "ruhigen Augen-Blicke" habe ich für Euch ausgesucht ... wünsche Euch mit ihnen einen schönen Tag







Die prächtige Erscheinung ist, die Luft ist feiner,
der Wald ist hell, es geht der Menschen keiner
auf Straßen, die zu sehr entlegen sind, die Stille machet
Erhabenheit, wie dennoch alles lachet.


Zeilen aus dem Gedicht "Der Winter" von Friedrich Hölderlin







Wenn sich das Laub auf Ebnen weit verloren,
so fällt das Weiß herunter auf die Tale,
doch glänzend ist der Tag vom hohen Sonnenstrahle,
es glänzt das Fest den Städten aus den Toren ...







... es ist die Ruhe der Natur, des Feldes Schweigen
ist wie des Menschen Geistigkeit, und höher zeigen
die Unterschiede sich, daß sich zu hohem Bilde
sich zeiget die Natur, statt mit des Frühlings Milde.

Gedicht "Winter" von Friedrich Hölderlin



29. November 2010

noch eine Ros' fand im Advent ich aufgeblüht





" ... noch eine Ros' ...
fand im Advent ich aufgeblüht,
noch eines Liedes zarter Hauch
klang mir verstohlen im Gemüt ..."


aus einem Gedicht von Paul Heyse (1830 – 1914)






edit. (14.15 Uhr):

seit gut einer Stunde schneit es, und die Rosenblüte, die ich heute morgen fotografiert habe, zeigt sich mir mittlerweile in einem zarten, schneeweißen Gewand ...








28. November 2010

ganz schnell noch vor dem Adventskaffee

einen kurzen Nachtrag zum Thema "Selbermachen" (siehe Notenstern-Post von gestern abend); ich dachte, die Fotos von der Orangen-/Limetten-Scheiben-Girlande passen da ganz gut, und das könnte auch ein Tipp für diejenigen sein, die mit ihren Kindern zusammen in den nächsten Tagen noch ein wenig Advents- beziehungsweise Weihnachtsschmuck basteln möchten





  
für Kinder ist es toll zu sehen, wie sich die Scheiben der Orangen und Limetten von Tag zu Tag auf der Heizung durch die Wärme verändern (sicherlich kann man den Trockenvorgang im Backofen erheblich verkürzen, interessanter ist es natürlich allemale auf der Heizung) ... und spannend wird's auch hinterher beim Auffädeln zu einer langen Kette, das können die Größeren sogar schon alleine ... was glaubt Ihr, wie stolz sie "ihre" fertige Girlande präsentieren und es kaum erwarten können, einen geeigneten Platz im Hause dafür zu finden ?!

so, nun bin ich für heute aber wirklich verschwunden, wir dürfen gleich vom Stollen essen, den uns eine Tante gebacken und im Päckchen geschickt hat, und da das wirklich etwas ganz Besonderes ist, werden wir das auch entsprechend genießen ... bis bald, meine Lieben ♥


27. November 2010

... strahlt ein Stern herein

Sterne aus Transparentpapier für die Fenster kennt sicherlich jeder, haben einige von Euch selber vielleicht auch schon in der Advents- beziehungsweise Weihnachtszeit gebastelt? 






 

ja, ich weiß, meiner, den ich Euch jetzt hier zeige, sieht ein wenig anders aus, dafür habe ich nämlich altes Notenpapier verarbeitet, da ich die fertigen Exemplare keineswegs an die Scheiben, sondern als "Unterlagen" benutzen möchte, zum Beispiel beim Weihnachtsessen unter den großen Glasplatztellern  oder wie auf den Fotos zu sehen als Kerzenglasuntersetzer ... Gelegenheiten bieten sich genug, und der Phantasie sind auch hier  mal wieder keine Grenzen gesetzt  ;-)
 



 


wünsche Euch morgen einen gemütlichen,
von Kerzenlicht hell erleuchteten Adventssonntag





Von Osten strahlt ein Stern herein
mit wunderbarem hellem Schein,
es naht, es naht ein himmlisch Licht,
das sich in tausend Strahlen bricht!
Ihr Sternlein auf dem dunklen Blau,
die all ihr schmückt des Himmels Bau,
zieht euch zurück vor diesem Schein,
ihr werdet alle winzig klein!
Verdunkelt, Sonnenlicht und Mond,
die ihr so stolz am Himmel thront.
Er nahet heilig leuchtend fern
vom Osten her der Weihnachtsstern.


Gedicht von
Franz von Pocci
(1807 - 1876)

dieses Jahr gibt es keinen Adventskranz

dafür aber ein Advents-Arrangement aus Kerzen mit Zahlen aus Porzellan, dazu Lärchenzapfen aus meiner Herbstdeko, die ich gestern nachmittag weggeräumt habe und alte, vom Flohmarkt übrig gebliebene Weihnachtskugeln ... mal etwas anderes ... trotzdem (oder vielleicht gerade deshalb?) gefällt es mir ganz gut


   






 

26. November 2010

eine "rosige" Verlosung (bis 12. Dezember 2010)

Ihr Lieben, da einigen von Euch der Fotoständer anscheinend gut gefallen hat, dachte ich, fertige ich einen weiteren an, den ich nun gerne bei einer "rosigen" Verlosung verschenken möchte :-)








am Sonntag, 12. Dezember 2010, werde ich unter allen TeilnehmerInnen, die sich bis dahin mit einem Kommentar unter diesem Post eingetragen haben, folgende Preise verlosen:




besagter versilberter Ständer,
gefertigt aus einem Vintage-Tortenheber
"Hildesheimer Rose" (100er Silberauflage),
für Postkarten, Tischkarten, Visitenkarten ...
- handmade with love by Rosabella -





und zusätzlich


5 x
je ein versilberter Schlüsselanhänger,
gefertigt aus Vintage-Moccalöffeln
"Hildesheimer Rose" (100er Silberauflage)
- handmade with love by Rosabella -





falls Ihr diese Verlosung in Euren Blogs verlinken möchtet, könnt Ihr gerne ein Foto dafür mitnehmen


 
und nun viel Glück ... 
ich freue mich auf Eure Kommentare

ein schneelichtheller Morgen

heute nacht hat es geschneit ... und es schneit noch :-) immer wieder faszinierend, der erste Schnee ... ganz sachte fallen die zartweichen Flocken herab, als müssten sie sich selber erst einmal daran gewöhnen ...




der Blick in den Garten von der Veranda,
die ich von der Küche aus betreten kann;
das Foto habe ich eben aufgenommen




der erste Schnee, weich und dicht,
die ersten wirbelnden Flocken ...
da wird nun das letzte bischen Grün
leise, leise begraben ...


Zeilen aus einem Gedicht
von Gustav Falke (1853 – 1916)

24. November 2010

sie ist schön wie der Frühlingstag,
in Liebesstrahlen zerflossen ...


wenn man die große braune, völlig unscheinbar aussehende Zwiebel einer Amaryllis in Händen hält, kann man es eigentlich kaum glauben, dass sich daraus innerhalb kürzester Zeit eine atemberaubende Blütenschönheit entwickelt ... es ist jedesmal ein Wunder, sie blühen zu sehen


 

Wie eine Venus einst kam aus der Muschel her,
so steigt die andre hier aus ihres Malers Schalen, –
so gleich, daß Keiner nicht sie gleicher könnt', als er,
und auch so schön, daß er nichts Schön'res könnte malen!


Gedicht "Amaryllis Bildnis" von
Christian Wernicke (1661 - 1725)






23. November 2010

70 Kugeln = 1 Glanzstück

das ganze Jahr über habe ich auf Flohmärkten alte Weihnachtskugeln gesucht und immer wieder auch zu meiner großen Freude welche entdeckt; ich hatte mir nämlich im letzten Advent vorgenommen, einmal einen richtig großen Kranz daraus zu basteln ... heute nachmittag nun war es dann soweit: über 70 von den silberfarbenen Kugeln standen bereit, um Stück für Stück zu einem "Glanzstück" verarbeitet zu werden





und nun, da ich diesen prächtigen Kranz vor mir sehe, bin ich ziemlich zufrieden ... er ist zwar noch nicht ganz perfekt, aber immerhin 



- handmade with love by Rosabella -



wollt Ihr sehen, wie er entstanden ist? ich habe ein paar Aufnahmen gemacht, vielleicht möchte ihn jemand von Euch nacharbeiten?

zuerst noch eine kurze Anmerkung: irgendwo in einem Blog habe ich gesehen, dass jemand Heißkleber und Styropor beim Basteln eines Kranzes mit Kugeln benutzt hat; das wollte ich den schönen, zum Teil richtig alten Stücken jedoch nicht antun, deshalb habe ich mir eine Alternative überlegt: ich habe einen Drahtbügel aus der Reinigung genommen, den Aufhänger zuerst mit der Zange abgequetscht und das Reststück zu einem Kreis (na ja, sagen wir mal zu einem fast runden Kreis) geformt





dann begann ich die Kugeln mit ihren Aufhängern an den Draht zu hängen, nach und nach, Stück für Stück ... dabei musste ich ziemlich viel Fingerspitzengefühl an den Tag legen, weil die Kugeln wirklich hauchdünn sind ... die eine oder andere ist mir leider dennoch zerbrochen :-(





nachdem ich genügend Kugeln "aufgefädelt" hatte, habe ich die beiden Enden mit einem weichen Draht zusammengebunden; davon habe ich leider keine Aufnahme, ich hatte nämlich keine Hand zum Fotografieren frei ;-) beim Zubinden musste ich besonders darauf achten, dass mir die Drahtenden nicht wieder auseinandergesprungen sind

da ich kein breites, farblich passendes Band zu Hause hatte, habe ich mir vorher aus einer alten Damasttischdecke Streifen gerissen, die ich einfach als Aufhänger am Kranz befestigt habe, zum Schluss noch eine Schleife und eine Strassbrosche dran ... fertig :-)



im Nachhinein muss ich gestehen, dass ich zwischendurch schon einige Male ganz schön geflucht habe, bis ich letztendlich soweit war

aber nun, da er fertig ist, hat sich die Mühe doch gelohnt ... jetzt braucht er noch einen schönen Platz, an dem man ihn gut sehen und sich von ihm "anstrahlen" lassen kann

blaue Stunde

morgens zu dieser Jahreszeit, wenn das Haus bereits leer ist und ich mich für den Tag vorbereite, zünde ich einige Teelichter an und verteile sie überall in den Räumen, um  meine "blaue Stunde", die Zeit zwischen dem Nichtmehrdunkel und dem Nochnichthell, für ein paar stille Augenblicke bei einem Tee zu genießen

so auch eben wieder, und als ich ein wenig später das kleine Esszimmer betrat, um etwas aus dem Schrank zu holen, fiel mein Blick auf dieses, wie ich finde, wunderbare Licht-Schatten-Kunstwerk ... was für ein zauberhafter Moment ...



gerade eben um kurz vor 8 Uhr fotografiert


" ... sah doch einst die sel'ge Stunde blühen,
war glücklich doch den kurzen Augenblick,
dies Flammenbild wird ewig in ihm glühen,
und weint er auch, so weint er um ein Glück ..."


Ernst Schulze (1789 - 1817)

21. November 2010

Ewigkeitssonntag


" ... wenn es nur einmal so ganz stille wäre.
Wenn das Zufällige und Ungefähre
verstummte und das nachbarliche Lachen,
wenn das Geräusch, das meine Sinne machen,
mich nicht so sehr verhinderte am Wachen,
dann könnte ich in einem tausendfachen
Gedanken bis an deinen Rand dich denken ...




... aber die Dunkelheit hält alles an sich:
Gestalten und Flammen, Tiere und mich,
wie sie's errafft,
Menschen und Mächte –
und es kann sein: eine große Kraft
rührt sich in meiner Nachbarschaft.
Ich glaube an Nächte.
Ich glaube an Alles noch nie Gesagte.
Ich will meine frömmsten Gefühle befrein.
Was noch keiner zu wollen wagte,
wird mir einmal unwillkürlich sein ..."



aus "Das Stunden-Buch"
("Das Buch vom mönchischen Leben")
von Rainer Maria Rilke

20. November 2010

das gibt's doch gar nicht

im Laufe dieser Woche habe ich tatsächlich kein einziges Rosenfoto hier im Blog gezeigt ?! da kommt mir heute morgen die "Romanze" im Garten ja gerade recht






ob es die beiden Knospen wohl auch noch schaffen  zu blühen? nachdem es heute nacht doch relativ kalt war und für die nächsten Tage sogar Frost angesagt ist, bezweilfe ich das fast ein wenig, aber wie heißt es immer: die Hoffnung stirbt zuletzt ... und ich muss mich unbedingt ein wenig darin üben, positiver zu denken, deshalb: auch sie werden noch in ihrer ganzen Schönheit erstrahlen, dessen bin ich mir jetzt ziemlich sicher! 






"Es gibt keine Wunder für den,
der sich nicht wundern kann."

- Marie von Ebner-Eschenbach -



wünsche Euch allen
ein zauberhaft schönes Wochenende ...
gehabt Euch wohl

19. November 2010

endlich ...

... ist sie eingetroffen, die neue Ernte der  Mandarinen aus Sizilien, die ganz besonders lecker schmecken, und die nun zu meiner großen Freude wieder im türkischen Obst- und Gemüseladen angeboten werden
 



... und heute mittag dann habe ich es zelebriert, wie in den Jahren zuvor: das fast andächtige Öffnen der Schale der allerersten Frucht in dieser Saison, das Einatmen des aromatischen Duftes, das Genießen des unverwechselbaren, süßen Geschmackes ... 




warum das wohl so ist? vielleicht, weil mich das Essen von Mandarinen an eine glückliche Kindheit erinnert, als es noch etwas ganz Besonderes war, neben Äpfeln und Nüssen auch diese Früchte in seinem Nikolausteller oder -stiefel vorzufinden? 




ich weiß es nicht, jedenfalls stimmt mich das Dufterlebnis beim Essen dieser Zitrusfrüchte - neben gemütlichem Teetrinken bei sanftem Kerzenlicht an dunklen Novembernachmittagen - wirklich schon ein wenig auf die kommende Advents- und Weihnachtsszeit ein ...

18. November 2010

Kürbissuppe satt ;-)

für eine Schulveranstaltung am kommenden Samstag habe ich mich bereiterklärt, eine Kürbissuppe für das Buffet beizusteuern; der Lehrer, dem die Organisation des Abends obliegt, bat mich daraufhin sehr herzlich, ich möge doch dann bitte 5 Liter (!) mitbringen

tja, so ist das, wenn sich für solche Events nur wenige HelferInnen melden; aber was soll's, es gibt viel Schlimmeres, zum Beispiel den ganzen Abend dort in der Küche stehen und Geschirr spülen zu müssen ... so koche ich dann doch lieber mein "Süppchen" zu Hause, und damit das auch was wird, gab es bei uns am letzten Samstag bereits Kürbissuppe satt ;-) vorher wollte ich nämlich unbedingt nochmal das Rezept ausprobieren, nach dem nun auch einige andere Mütter die Suppe zubereiten werden, die dann an besagtem Abend vor Ort zusammengegossen wird

nun dachte ich mir, vielleicht kommt ja mal jemand von Euch ebenfalls in die Verlegenheit, weil sich zum Beispiel viele Gäste angesagt haben, und Ihr dann eine entsprechend große Menge Kürbissuppe braucht, stelle ich das Rezept einfach mal online, dann habt Ihr es direkt parat und müsst nicht mehr bei den Zutaten hin- und herrechnen

übrigens, die Suppe war wirklich lecker, ein wenig anders hat sie geschmeckt als die, die ich sonst koche mit Curry, Orangensaft und Estragon (hier hatte ich das Rezept im letzten Jahr mal aufgeschrieben); mir erschien diese nämlich dann doch ein wenig zu "exotisch" und dachte, gehen wir besser auf Nummer sicher, deshalb gibt es jetzt "klassische Kürbiscremesuppe à la Rosabella", die schmeckt sicherlich allen Gästen :-)








Zutaten für 5 Liter (!)


4 große Zwiebeln (gewürfelt)
reichlich Butter zum Anbraten
2000 g Hokkaido (mit Schale, klein geschnitten)
500 g Kartoffeln (klein geschnitten)
400 g Karotten (klein geschnitten)
3 Liter Gemüsebrühe
400 ml Sahne (muss keine frische, kann auch H-Sahne sein)
ca. zwei handvoll frische Petersilie (grob gehackt)
etwas Salz / dafür ein wenig mehr vom schwarzen (bzw. bunten) Pfeffer


Zubereitung

die Zwiebeln kurz in Butter anbraten, bis sie glasig sind

die vorbereiteten Stücke vom Kürbis, der Kartoffeln und Karotten dazugeben, danach relativ zügig mit der Gemüsebrühe ablöschen und das Ganze ca. 20 Minuten köcheln lassen (während des Kochens sollte das Gemüse stets von der Brühe bedeckt sein)

dann Topf vom Herd nehmen, die mittlerweile weich gekochten Zutaten mit einem Stabmixer pürieren, anschließend die gehackte Petersilie und flüssige Sahne einrühren und noch einmal ganz kurz alles zusammen pürieren

die Suppe wird - wie gesagt - mit etwas Salz (da die Gemüsebrühe meist schon immer ein wenig gesalzen ist, mit dem Salz eher sparsam umgehen) und schwarzem (bzw. buntem) Pfeffer abgeschmeckt



so, das war's ... hier noch ein paar Anmerkungen, die ganz nützlich sein können:

- bitte unbedingt einen richtig großen Topf zum Kochen benutzen (ich habe mir einen von der Nachbarin geliehen, der ist noch von früher, da war es an der Tagesordnung, für die ganze Familie solche Mengen auf einmal zu kochen)

- da die Hokkaido-Schale essbar ist, müssen die Kürbisse nicht geschält sondern vor dem Verarbeiten lediglich nur gut heiß abgewaschen werden; außerdem erhält die Suppe durch die Schale ihre unverwechselbare Farbe


- bitte beachten: die bei Kartoffeln und Karotten angegebenen Gewichte entsprechen den bereits geschälten Zutaten (!)

- falls nach dem Pürieren die Suppe zu sämig erscheint, darf gerne ein wenig Gemüsebrühe hinzugegeben werden, um diese zu verdünnen

16. November 2010

aus alt macht neu

letzte Woche habe ich meinen Geschirrschrank aufgeräumt und dabei gleichzeitig mal die Bestände an Kaffeelöffeln, -gabeln, Sahnelöffeln, Tortenhebern, Gebäck- und Zuckerzangen etc. gesichtet; von jeher finde ich ja alte Silberbestecke sehr faszinierend, deshalb haben sich im Laufe der Jahre auch zig Teile angesammelt ... und die meisten davon mit Rosenmotiven, weil ich die am liebsten mag :-)

einiges habe ich jetzt aber, weil ich das sowieso nie nutze, aussortiert ... und soll ich Euch jetzt mal etwas erzählen? erinnert Ihr Euch an meine Leidenschaft, alte Bestecke zu Schlüsselanhängern umzuarbeiten, ich hatte mal hier im Blog darüber geschrieben? bei diesen Aktionen habe ich aber bisher immer die Finger von den Tortenhebern gelassen und mich lediglich auf Löffel und Gabeln beschränkt ... bis zum getrigen Tage ;-)

ich habe mir da etwas überlegt, und das habe ich bisher noch nie gemacht, nämlich wie man einen versilberten Tortenheber - in diesem Falle ein ganz besonders hübscher mit der "Hildesheimer Rose" - durch ein wenig Bearbeiten zum absoluten Hingucker umfunktionieren kann ... schaut mal, das hier ist nun dabei herausgekommen


 - handmade with love by Rosabella -


ein Ständer beziehungsweise ein Halter für Fotos, Postkarten, Tischkarten, Visitenkarten (das könnte ich mir übrigens total gut vorstellen für diejenigen, die auf Märkte fahren und ihre Sachen verkaufen, und an ihrem Tisch darin ihre eigenen Visitenkarten präsentieren ...)





übrigens wird dieses "Aus-alt-macht-Neu-Objekt" bereits adäquat genutzt *freu* ... das Fräulein Tochter hat es sich nämlich ohne zu zögern gleich mal für ihren Schreibtisch "abgestaubt"


ich muss sagen, es hat keine zwei Minuten gedauert, den Tortenheber zum Fotoständer umzufunktionieren, noch nicht einmal Werkzeug habe ich benötigt, sondern nur ein wenig Kraft und Fingerspitzengefühl ...


ich habe ihn jetzt mal so fotografiert, dass man gut erkennen kann, an welchen Stellen ich ihn bearbeitet habe ... vielleicht möchte ja die eine oder andere von Euch es einfach mal ausprobieren und nachmachen?






ich denke, jeder hat zu Hause einen Tortenheber, der nicht mehr gebraucht wird oder irgendwo im dunklen Schrank ein trostloses Dasein fristet ... also, nur zu, traut Euch, wenn Ihr Fragen habt, dann fragt ruhig ... ich denke aber, Ihr kriegt das auch so hin, wetten?