für eine Schulveranstaltung am kommenden Samstag habe ich mich bereiterklärt, eine Kürbissuppe für das Buffet beizusteuern; der Lehrer, dem die Organisation des Abends obliegt, bat mich daraufhin sehr herzlich, ich möge doch dann bitte 5 Liter (!) mitbringen
tja, so ist das, wenn sich für solche Events nur wenige HelferInnen melden; aber was soll's, es gibt viel Schlimmeres, zum Beispiel den ganzen Abend dort in der Küche stehen und Geschirr spülen zu müssen ... so koche ich dann doch lieber mein "Süppchen" zu Hause, und damit das auch was wird, gab es bei uns am letzten Samstag bereits Kürbissuppe satt ;-) vorher wollte ich nämlich unbedingt nochmal das Rezept ausprobieren, nach dem nun auch einige andere Mütter die Suppe zubereiten werden, die dann an besagtem Abend vor Ort zusammengegossen wird
nun dachte ich mir, vielleicht kommt ja mal jemand von Euch ebenfalls in die Verlegenheit, weil sich zum Beispiel viele Gäste angesagt haben, und Ihr dann eine entsprechend große Menge Kürbissuppe braucht, stelle ich das Rezept einfach mal online, dann habt Ihr es direkt parat und müsst nicht mehr bei den Zutaten hin- und herrechnen
übrigens, die Suppe war wirklich lecker, ein wenig anders hat sie geschmeckt als die, die ich sonst koche mit Curry, Orangensaft und Estragon (hier hatte ich das Rezept im letzten Jahr mal aufgeschrieben); mir erschien diese nämlich dann doch ein wenig zu "exotisch" und dachte, gehen wir besser auf Nummer sicher, deshalb gibt es jetzt "klassische Kürbiscremesuppe à la Rosabella", die schmeckt sicherlich allen Gästen :-)
Zutaten für 5 Liter (!)
4 große Zwiebeln (gewürfelt)
reichlich Butter zum Anbraten
2000 g Hokkaido (mit Schale, klein geschnitten)
500 g Kartoffeln (klein geschnitten)
400 g Karotten (klein geschnitten)
3 Liter Gemüsebrühe
400 ml Sahne (muss keine frische, kann auch H-Sahne sein)
ca. zwei handvoll frische Petersilie (grob gehackt)
etwas Salz / dafür ein wenig mehr vom schwarzen (bzw. bunten) Pfeffer
Zubereitung
die Zwiebeln kurz in Butter anbraten, bis sie glasig sind
die vorbereiteten Stücke vom Kürbis, der Kartoffeln und Karotten dazugeben, danach relativ zügig mit der Gemüsebrühe ablöschen und das Ganze ca. 20 Minuten köcheln lassen (während des Kochens sollte das Gemüse stets von der Brühe bedeckt sein)
dann Topf vom Herd nehmen, die mittlerweile weich gekochten Zutaten mit einem Stabmixer pürieren, anschließend die gehackte Petersilie und flüssige Sahne einrühren und noch einmal ganz kurz alles zusammen pürieren
die Suppe wird - wie gesagt - mit etwas Salz (da die Gemüsebrühe meist schon immer ein wenig gesalzen ist, mit dem Salz eher sparsam umgehen) und schwarzem (bzw. buntem) Pfeffer abgeschmeckt
so, das war's ... hier noch ein paar Anmerkungen, die ganz nützlich sein können:
- bitte unbedingt einen richtig großen Topf zum Kochen benutzen (ich habe mir einen von der Nachbarin geliehen, der ist noch von früher, da war es an der Tagesordnung, für die ganze Familie solche Mengen auf einmal zu kochen)
- da die Hokkaido-Schale essbar ist, müssen die Kürbisse nicht geschält sondern vor dem Verarbeiten lediglich nur gut heiß abgewaschen werden; außerdem erhält die Suppe durch die Schale ihre unverwechselbare Farbe
- bitte beachten: die bei Kartoffeln und Karotten angegebenen Gewichte entsprechen den bereits geschälten Zutaten (!)
- falls nach dem Pürieren die Suppe zu sämig erscheint, darf gerne ein wenig Gemüsebrühe hinzugegeben werden, um diese zu verdünnen