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6. Dezember 2010

so wird er sie beschenken mit seinen Gaben



" ... Vor dem Zubettegehen setzten die Kinder Teller auf den Tisch, damit der hl. Nikolaus während der Nacht seine Gaben hineinlege. Die meisten konnten vor Aufregung nicht schlafen, und welcher Jubel am andern Morgen, wenn die Teller gefüllt waren ..."





Die Winde sausen um das Haus,
da erzählt der Vater von Nikolaus.
Ihr Kinder hört: Ich hab's vernommen,
daß bald St. Nikolaus wird kommen.
Er ist bereits auf seiner Fahrt, euch zu besuchen,
die Knaben zu sehen und die Mädchen,
was sie gelernt haben im verflossenen Jahr,
als beten, singen, schreiben und lesen,
und ob sie auch hübsch artig gewesen,
so wird er sie beschenken mit seinen Gaben.


Zeilen aus einem Text
von Peter Friedrich Ludwig Strackerjan
(1825 – 1881)




 
(die Abbildungen zeigen Ausschnitte
von Bildpostkarten aus der Jahrhundertwende)

Kommentare:

  1. Wunderschöner Text betreffend St. Nikolaus....wird er wohl auch zu uns kommen????
    Ich wünsche dir liebe Rosabella einen schönen gefreuten Tag.
    Mit lieben Gedanken Monika

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  2. Liebe Rosabella,
    das sind die shönsten Nikolauskarten die ich seit langem gesehen habe, die Erzählung gefällt mir auch soooooooooooooo gut.

    Ein wundervoller stimmungsvoller nostalgischer Post
    WUNDERVOLL!

    Ganz liebe Grüße
    Beate

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  3. Heute ist Nikolaustag,
    da grüß ich jeden, den ich mag.
    Mein Geschenk, das kommt von Herzen,
    keine Rute soll dich schmerzen,
    kein Zwang, kein Muss, nur ein dicker Kuss.

    FröhlicheNIKOLAUSknuddelgrüßchenhierabstell ;-))) *♥schmatz*

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  4. Die Bilder sind sooo schön!!!
    Ich wünsche Dir, liebe Rosabella, einen wunderschönen Nikolaustag!
    GGGLG, Deine Melissa

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  5. Liebe Rosabella,

    der Text ist zu schön zu den nostalgischen Bildern...war gerade mit dem Hund im Wald und habe den kindergarten getroffen, die auf der Suche nach dem Nikolaus waren...zu goldig....da werde ich richtig wehmütig, dass diese Zeiten für meine Kinder vorbei sind.....

    Wünsche dir einen schönen Nikolaustag,
    ganz liebe Grüße,
    Sanne

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  6. Liebe Rosabella,

    die Nikolauskarten sehen hübsch aus.
    Ich sammel sie in einem Kartönchen.
    Als ich Deinen Text las, wurden Kindheitserinnerungen wach.
    Es war eine unvergesslich schöne Zeit.
    Die Zeilen von P.F. Strackerjan gefallen mir sehr gut.
    Einen schönen Nikolaustag wünsch ich Dir!
    herzlichst, Moni

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  7. Liebe Rosabella,

    ich grüße dich herzlich und wünsche dir eine ruhige "Nikolauswoche".

    Das Rezept mit der Tarte finde ich sehr köstlich, ich mag schokoladenhaltige Kuchen. Das Rezept teste ich bestimmt mal.

    Am ersten Abend unseres Wellnesswochenendes haben mein Sohn und ich eine leckere rosa Linsensuppe gegessen. Jetzt habe ich am Sonnabend einfach ausprobiert, sie nachzukochen. Mein Sohn war wieder begeistert und fand sie sehr gelungen. Der Kick der Suppe war bestimmt, dass sie fein püriert und mit Himbeeressig und Apfelsaft abgeschmeckt wurde.

    Für diese kalten Tage genau das Richtige.

    Anke

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  8. So schöne nostalgische Bilder und die passenden Texte dazu! Schade ist der kleine Prinz noch etwas zu klein, aber nächstes Jahr werde ich Nikolaustag so richtig zelebrieren mit ihm!

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  9. Liebe Rosabella,
    dankesehr für diesen schönen Text. Die Bilder der alten Postkarten sind zauberhaft und erinnern mich an meine Kindheit. Ich habe große Ehrfurcht vor dem Nikolaus gehabt!

    Herzliche Grüße
    Tina

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  10. Liebe Rosabella,

    Sehr schöner nostalgischer Blog mit Gedicht und Karten...

    Mariette's Back to Basics

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  11. Das wunderschöne Gedicht "Die Winde sausen um das Haus" erinnert mich an meine schöne, geborgene Kindheit auf dem Lande und besonders an meinen lieben Großvater, der es immer spannend vortrug.

    Herzliche Grüße und eine schöne Adventszeit!

    Dietmar

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O mag ein Engel Dir die Schrift diktieren,
daß jedes Wort mir Wonne sei und Lust,
ein Engel Deine Feder führen,
ein Zauber drinnen leben unbewußt!
Damit, wenn ich das Siegel löse,
das Glück sich ungetrübt daraus ergießt,
und keine Wolke, keine böse,
mein Geist von Deinem Geiste liest.

Friederike Kempner (1836 - 1901)