optimale Seiten-Darstellung bei einer Auflösung von 1280 x 1024 px



13. Dezember 2010

bevor sich der Tag seinem Ende zuneigt

erinnere ich doch noch gerne an dieser Stelle an den Geburtstag eines der bedeutendsten deutschen Dichter


Heinrich Heine
13. Dezember 1797 - 17. Februar 1856



mit Zeilen aus seinem Gedicht
Traum und Leben


Es glühte der Tag, es glühte mein Herz,
still trug ich mit mir herum den Schmerz.
Und als die Nacht kam, schlich ich fort
zur blühenden Rose am stillen Ort.

Ich nahte mich leise und stumm wie das Grab;
nur Tränen rollten die Wangen hinab;
ich schaut in den Kelch der Rose hinein –
da glomm's hervor, wie ein glühender Schein. –


Kommentare:

  1. Liebe Rosabella,

    Ja, bei euch wird der Tag schon zu Ende sein... Es trifft mich von diesem Dichter da er ja kaum 59 wurde... nicht alt (bin ich jetzt) aber zur Zeit möglichst normal. Damit lebt er aber schon über zwei Hunderd Jahre!!!

    Lieber Gruß,

    Mariette's Back to Basics

    AntwortenLöschen
  2. Liebe Rosabella
    Heinrich Heine - ja diese Gedichte von ihm haben es mir auch immer wieder angetan. Wunderschön, wie du das Gedicht mit Foto "zusammenkomponiert" hast.
    Ich wünsch dir einen wunderbaren Tag.
    Liebe Grüsse
    Ida

    AntwortenLöschen
  3. Ja, liebe Rosabella, Heinrich Heine hat auch wundervolle, oft melancholische Gedichte geschrieben. Aber gerade die mag ich sehr gern. Schön, dass du uns an ihn erinnerst.

    Herzliche Grüße

    Anke

    AntwortenLöschen
  4. Ahaa, its fastidious discussion about this
    piece of writing here at this blog, I have read all that,
    so now me also commenting here.
    Also visit my web site - great site

    AntwortenLöschen


O mag ein Engel Dir die Schrift diktieren,
daß jedes Wort mir Wonne sei und Lust,
ein Engel Deine Feder führen,
ein Zauber drinnen leben unbewußt!
Damit, wenn ich das Siegel löse,
das Glück sich ungetrübt daraus ergießt,
und keine Wolke, keine böse,
mein Geist von Deinem Geiste liest.

Friederike Kempner (1836 - 1901)