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1. November 2010

"seltsam, im Nebel zu wandern" ... an Allerheiligen




" ... geht ein sonnenloser Tag
wiederum zur Neige,
und der graue Nebel tropft
durch die kahlen Zweige ..."

aus dem Gedicht "Novembertag"
von Clara Müller-Jahnke (1860 – 1905)















... und November-Rosen am Friedhofszaun


Sag mir blasse rose dort
Was stehst du noch an so trübem ort?
Schon senkt sich der herbst am zeitenhebel
Schon zieht an den bergen novembernebel.
Was bleibst du allein noch blasse rose?
Die letzte deiner gefährten und schwestern
Fiel tot und zerblättert zur erde gestern
Und liegt begraben im mutterschoosse ...


aus dem Gedicht "November-Rose"
von Stefan George (1868 - 1933)



 
die Fotos habe ich heute bei meinem Spaziergang am späten Nachmittag durch das nahegelegene Naturschutz-Gebiet aufgenommen; dabei wurde ich gleich schon auf den November eingestimmt, das Wetter zeigte sich mir nämlich von seiner "schaurig schönen" Seite ... keine Sonne, leichter Nebel bei feucht-kühlen Temperaturen ...

Kommentare:

  1. Liebe Rosabella,

    Deine Aufnahmen sind ein Traum...wir haben seit Tagen auch Nachmittagsspaziergänge unternommen, aber immer mit Sonne und ( leider ) ohne Kamera.

    Dein Weg könnte unsrer gewesen sein, exakt, Pferdekoppeln, kahle Apfelbäume ( auch mit einem einzelnen ...)

    Wünsche Dir eine schöne Woche,
    liebe Grüße,
    Sanne

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  2. ...ich sehe gerade, wir haben uns zeitgleich besucht...wie schön....und ich bin erst seit einem halben Jahr Blogger, könnte es mir fast nichtmehr " ohne " vorstellen...
    Schön, dass Du mitmachst...
    Gruß,
    Sanne

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  3. Auch diese Bilder sind einfach soooooo schön, natürlich...die Rose am Friedhofzaun, diese Kraft der Rose und doch gesenkt...! Auch der Apfel, wie der sich hält und hält, die Natur ist einfach eine Bereicherung in unserem Leben und du auch :-)
    Herzlich Monika

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  4. Liebe Rosabella,
    man merkt dass Du mit offenen Augen durch die Welt gehst.
    Solche wunderbaren Dinge wären Dir sonst bestimmt nicht aufgefallen.
    Ich merke es an mir seit dem ich blogge habe ich eine ganz andere Sicht der Dinge.

    Ganz liebe grüße
    Beate

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  5. Liebe Rosabella
    So mystisch sind die Fotos. Irgendwie kann ich mir deinen Spaziergang sogar vorstellen - und ja, ich denke, es hat richtig gut zum 1. November gepasst. Nicht mehr lange - und auch bei der letzten Rose fallen die Blätter.
    Hab eine schöne Woche.
    Herzlichst
    Ida

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  6. Hallo Rosabella,
    ja du hast schon den "besonderen Blick" für die schönen Ansichten, auch wenn ich das lieber am PC genieße, als draußen. Bei uns war es bisher noch nicht neblig.
    Schöne Grüße, Johanna

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  7. Liebe Rosabella,
    die Fotos bringen eine wahnsinns ruhige Stimmung herüber.
    So,wie wir es vom November erwarten.
    Der Nebel hält uns hier noch gefangen,doch bald wird es sich aufklären.
    Die Sonne bricht mehr und mehr durch.
    Ob sie genug Kraft hat,die Regenwolken zu verdrängen?
    Da Wetter und die Luft bringt mir eine ruhige Zufriedenheit.

    herzlichst,
    Moni

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  8. Deine Bilder sind sooo schön, obwohl ich dieses Wetter überhaupt nicht mag. Bin halt ein Frühling-Sommer Mensch... Aber wir haben halt 4 Jahrezeiten...
    Äpfel gibt es bei uns in den Wiesen und am Wegesrand auch noch viele, es war halt ein Apfeljahr...

    Meine Oliven sind fertig zum essen, habe sie in Olivenöl schon eingelegt, jetzt halten sie lange.

    Dir noch einen schönen Tag und ganz liebe Grüße
    Michaela

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O mag ein Engel Dir die Schrift diktieren,
daß jedes Wort mir Wonne sei und Lust,
ein Engel Deine Feder führen,
ein Zauber drinnen leben unbewußt!
Damit, wenn ich das Siegel löse,
das Glück sich ungetrübt daraus ergießt,
und keine Wolke, keine böse,
mein Geist von Deinem Geiste liest.

Friederike Kempner (1836 - 1901)