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31. Oktober 2010



Gemälde von William Adolphe Bouguereau (1825 -1905)



Ich liebe dich, du Seele, die da irrt
im Tal des Lebens nach dem rechten Glücke,
ich liebe dich, die manch ein Wahn verwirrt,
der manch ein Traum zerbrach in Staub und Stücke.
Ich liebe deine armen wunden Schwingen,
die ungestoßen in mir möchten wohnen;
ich möchte dich mit Güte ganz durchdringen,
ich möchte dich in allen Tiefen schonen.

                                            Christian Morgenstern

Kommentare:

  1. Beeindruckendes Bild und Christian Morgenstern mag ich sehr!

    Ich wünsche Dir einen schönen Sonntag LG Renate

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  2. Guten Morgen!!!
    ♥ (((
    (""""")o
    •✿•ڿڰۣ✿• und meine fröhlichen Sonntagsgrüßchen hier abstell ;-)))
    http://www.youtube.com/watch?v=tJcqDdjl5MM&feature=related *♥Ich liebe...*

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  3. Ein Bild und Gedicht, dass sehr nachhaltig wirkt....danke dir!
    Ein erholsames sonniges Wochenende herzlich Monika

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  4. Was ein schönes Gemälde und die Worte perfekt gewählt.
    Hab einen schönen Tag
    Beate

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  5. Hallo,
    das Bild ist wunderschön, aber so traurig. erinnert mich sehr an die Grabsteinplastiken der letzten Jahrhunderte.
    Liebe Grüße und einen Sonnenstrahl ins Gemüt wünscht dir,
    Johanna

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  6. Der Trauer Archetyp.
    BK

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  7. Schicke Sonntagsgrüße aus der Dämmerung zurück!
    Bin seit heute morgen um fünf fleissig und mache jetzt Feierabend!
    Habe mich sehr über Deinen Besuch im Blog gefreut.
    Der Markt war übrigens von stürmischen Wetter und fehlender Organisation etwas überschattet.
    Leider hatten auch einige Aussteller kurzfristig abgesagt, so dass der Markt doch sehr übersichtlich war.
    Ich hatte aber trotzdem Spass, viel Besuch und einige Kunden, die mir innerhalb von einer Stunde all meine Lichtbeutel abgekauft haben.
    Kann mich nicht beschweren, mir fehlte nur etwas die Romantik auf dem Lande und einige Schöngeister :-)
    Lg, auch an Deine Tochter,
    Birte

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  8. Bild und Gedicht berühren tief die Seele...
    Schönen Sonntagabend und lieben Gruß ulrike-kristin

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  9. Das Bild ist der berührend und macht nachdenklich, warum die beiden so traurig wirken.

    Ich wünsche dir keinen traurigen November, liebe Rosabella und grüße herzlich.

    Anke

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O mag ein Engel Dir die Schrift diktieren,
daß jedes Wort mir Wonne sei und Lust,
ein Engel Deine Feder führen,
ein Zauber drinnen leben unbewußt!
Damit, wenn ich das Siegel löse,
das Glück sich ungetrübt daraus ergießt,
und keine Wolke, keine böse,
mein Geist von Deinem Geiste liest.

Friederike Kempner (1836 - 1901)