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3. September 2010

Septembermorgen





Im Nebel ruhet noch die Welt,
noch träumen Wald und Wiesen:
bald siehst du, wenn der Schleier fällt,
den blauen Himmel unverstellt,
herbstkräftig die gedämpfte Welt
in warmem Golde fließen.



Gedicht "Septembermorgen"
von Eduard Mörike (1804 – 1875)

Kommentare:

  1. Hallo Rosabella,
    das ist ja ein wunderbares Bild und passt so gut zu dem schönen Gedicht.
    Liebe Grüße, Johanna

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  2. Wunderbares Gedicht, mit herbstlichem,sinnlichen Bild passt sehr gut zu diesem "Septembermorgen".
    Ich wünsche dir ein schönes Wochenende mit weiteren schönen herbstlichen Impressionen!
    Alles Liebe Monika

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  3. Ui, das Bild verströmt ja schon richtigen Herbstcharme! Zum Glück scheint heute bei uns die Sonne! ;o)

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  4. Ist das schön!!! Bei dem Bild und dem schönen Gedicht geht mir glatt das Herz auf. Ja, die Kastanien!!! Das ist doch ein Kastanienzweig, den du uns da gezeigt hast? Unser Baum sieht ebenfalls schon sehr elend aus. Leider sind fast alle Kastanienbäume von der Moniermotte befallen. Trotz sorgfältiger Laubentfernung im Herbst, geht es unserem Baum immer schlechter. Das Laub ist mittlerweile schon ziemlich braun und vertrocknet. Die ersten Laubberge habe ich bereits entsorgt. es ist schade.

    Liebe Grüße und ein schönes Wochenende.

    Elvira

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  5. Wow... das wunderschöne Bild zusammen mit dem passendem Gedicht.. ein Traum!
    Lg
    Claudine

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  6. Liebe Rosabella,

    das Gedicht, als auch das idyllische Foto sind wundervoll.
    Ein solches Bild tat sich mir vorgestern auch auf als ich auf dem Weg zur Reha war.
    Leider hatte ich die Kamera nicht dabei.
    Liebste grüße,
    Moni

    PS: Dein neues Header Foto gefällt mir sehr gut!

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  7. Wie gut, daß Sie Ihre Stimme wiederzufinden vermochten; und ich glaube, ich habe noch nie erwähnt, wie sehr ich Ihr Portraitphoto hier mag.

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O mag ein Engel Dir die Schrift diktieren,
daß jedes Wort mir Wonne sei und Lust,
ein Engel Deine Feder führen,
ein Zauber drinnen leben unbewußt!
Damit, wenn ich das Siegel löse,
das Glück sich ungetrübt daraus ergießt,
und keine Wolke, keine böse,
mein Geist von Deinem Geiste liest.

Friederike Kempner (1836 - 1901)