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30. September 2010



Jauchze mein Herz und trinke dich satt
an dieser Tage goldener Sonne,
an dieser Farben köstlicher Freude,
an dieser Ruhe voll schaffender Kraft ...

jauchze, mein Herz,
und trinke dich satt!

Es wird gar bald ein Winter wieder kommen,
müdemachend und arm und alt,
mit spätem Tag und langem Abend ...

ein Winter, da du froh sein wirst,
ein bißchen Sonne von früher zu haben.


Text von Cäsar Flaischlen (1864 – 1920)



hier endet die Straße, in der wir wohnen ...
gestern nachmittag fotografiert


Kommentare:

  1. Liebe Rosabella,
    ja wenn der Dichte Nebel sich nur endlich lichten würde...
    Vielen lieben Dank für deine Genesungswünsche - mir geht es wieder besser, so wie hoffentlich auch dir?
    Übrigens habe ich die Blätter unseres "Honigmelonen-Salbeis" gekaut. Sie sind nicht ganz so fest und auch nicht so herb wie der echte Salbei. Es hilft aber tatsächlich ein wenig.

    Ganz viel goldene Sonnenstrahlen wünsche ich für dich...

    Mit den liebsten fraeuleins-Grüßen
    Yvonne ♥

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  2. wunderschön, diese Herbstfarben und die Herbststimmung, die Du auf diesem Foto festgehalten hast.
    LG
    Claudine

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  3. Liebe Sabine,

    ja, das wünscht sich wohl jeder, Sonnenstrahlen zu horten für den Winter, so wie Frederik, die Maus auch Farben sammelt für den Winter ( Du kennst die Geschichte sicher...).
    Leider ist bei uns seit Tagen keine Sonne zu sehen, gestern hatte ich kurz ( sehr kurz ) Hoffnung...

    Wünsche Dir einen gemütlichen Abend,
    liebe Grüße,
    Sanne

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  4. Meine liebe Rosabella,

    zu der Passage:
    " ein Winter, da du froh sein wirst,
    ein bißchen Sonne von früher zu haben."

    passt doch auch wieder gut mein Blog-Leitsatz:

    "Lebenskünstler ist, wer seinen Sommer so erlebt,
    daß er ihn noch im Winter erwärmt." Alfred Polgar

    Ich hoffe sehr für Dich, dass Du trotz der Erlebnisse, Deine Tanks diesen Sommer füllen konntest.

    Alles Liebe, Deine Carola

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O mag ein Engel Dir die Schrift diktieren,
daß jedes Wort mir Wonne sei und Lust,
ein Engel Deine Feder führen,
ein Zauber drinnen leben unbewußt!
Damit, wenn ich das Siegel löse,
das Glück sich ungetrübt daraus ergießt,
und keine Wolke, keine böse,
mein Geist von Deinem Geiste liest.

Friederike Kempner (1836 - 1901)