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21. September 2010





" ... genug ist nicht genug!
Gepriesen werde der Herbst!
Kein Ast, der seiner Frucht entbehrte!
Tief beugt sich mancher allzureich beschwerte,
der Apfel fällt mit dumpfem Laut zu Erde ..."



aus dem Gedicht "Fülle"
von Conrad Ferdinand Meyer (1825 - 1898)






Kommentare:

  1. Schön, dass es noch Äpfel in normaler Größe zu geben scheint, liebe Rosabella.

    Unsere zwei kleinen Äpfelbäume, die vielversprechend geblüht haben und auch Äpfel angesetzt hatten, sind durch die lange Trockenheit und den danach vielen Regen leider nicht mehr in der Lage, die Äpfel "richtig" zu versorgen, alle sind klein und murksig bzw. fallen ab.

    Ich hatte mich so gefreut und muss jetzt auf das nächste Jahr hoffen.

    Herzliche Grüße

    Anke

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  2. Einfach nur schön, sowohl die Bilder, als auch das Gedicht. Wo findest du nur immer die schönen Gedichte?

    Liebe Grüße von Elvira

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  3. Eine lyrische Expresion zum Thema Äpfel!
    Wenn es um das praktische Leben geht, dann haben wir diesem Herbst leere Apfelbäume in unserem Garten...
    LG Rita

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  4. Herrliche Apfelbilder und Gedichte mein Miniapfelbaum liess mich gerade zwei Äpfel pflücken...was solls sieht trotzdem schön aus. Ich finde es immer so spannend was die Natur bringt, auch wenn wir uns noch so bemühen etwas zu pflegen, gibt doch die Natur den Ton an!
    Ich hoffe, liebe Rosabella dass es dir recht gut geht.
    Mit lieben Gedanken Monika aus der Schweiz

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  5. Ich glaube Du hast zu jedem Thema ein passendes Gedicht.
    Einfach schön.
    Ganz liebe Grüße
    Beate

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  6. Unser Boskoop hat uns dieses Jahr mächtig enttäuscht, aber das war wohl dem Wetter geschuldet. Ihr Blog ist einer der guten Orte auf dieser Erde, wollte das nur kurz loswerden.

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  7. Meine liebe Rosabella,
    was soll ich sagen - LandArt vom Feinsten und auch noch zum Anbeißen. Kannst Du Dich noch an meinen Post erinnern - "Verliebt in einen Apfelbaum" - der umgebrochene Baum, der kein einziges Blatt trug, aber Blüten? Du hattest mir so ein wunderbares, passendes Gedicht "hinzukommentiert". Nun war ich wieder dort, um zu schauen, ob es Früchte gibt - aber nein, ich muss Dir sagen, vermutlich war es ein letztes Aufblühen ...
    Liebsten Gruß von Deiner Carola

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O mag ein Engel Dir die Schrift diktieren,
daß jedes Wort mir Wonne sei und Lust,
ein Engel Deine Feder führen,
ein Zauber drinnen leben unbewußt!
Damit, wenn ich das Siegel löse,
das Glück sich ungetrübt daraus ergießt,
und keine Wolke, keine böse,
mein Geist von Deinem Geiste liest.

Friederike Kempner (1836 - 1901)