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13. September 2010


" ... Wir wollen uns nicht mehr sorgen, komm! wir wollen lieber die Hecken hingehn und die goldenen Felder draußen und all die Unrast einmal hinter uns lassen, mit der wir uns so müd und unfroh machen müssen.


Nimm deinen Hut! Ich hab so Sehnsucht aus all den Mauern und aus all dem Lärm hinaus! ... nach Frieden, Rast und Ruhe!

und du sollst mitkommen! ganz still!

und dann ... wollen wir uns freuen draußen über den blauen Himmel, die goldenen Felder und die grünen Wiesen

und einen Strauß Blumen mitnehmen und ihn zu Hause auf den Tisch stellen,

so daß wir immer denken müssen, wie schön es sein kann, und immer wieder froh und mutig werden ..."


"Der Strauß"
aus "Lieder und Tagebuchblätter"
von Cäsar Flaischlen (1864 – 1920)


Kommentare:

  1. Liebe Sabine,

    was für wundervolle Zeilen und was für ein schönes Bild...die Farben der Brombeeren...die Farben des Herbstes sind besonders schön...
    Wünsche Dir eine schöne Herbstwoche,
    lieben Gruß,
    Sanne

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  2. Oh ich komme gerne mit dir mit.....
    Fabelhaft deine herbst farben.
    Feine woche

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  3. Hübsches Gedicht mit sehr schönen Fotos.
    Schöne Herbstgrüße von Johanna

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  4. Wenn du wüsstest, wie rund wir uns hier an Brombeeren essen, sie sind hier die natürlichen Hecken und das Pflücken ist ein Genuss zwischen Geißblatt und den letzten Ross Glaucas...
    Liefs Anett

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  5. Liebe Rosabella,
    Das Gedicht gefällt mir ausgesprochen gut!
    Herbstliche Grüße,
    Moni

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  6. Ein wundervolles Gedicht. Danke fürs zeigenund lesen dürfen.
    Ganz liebe Grüße
    Beate

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  7. So ein hübsches Herbstbild! Mag ich sehr! :o)

    Ganz liebe Grüße schick ich dir!
    Nora

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O mag ein Engel Dir die Schrift diktieren,
daß jedes Wort mir Wonne sei und Lust,
ein Engel Deine Feder führen,
ein Zauber drinnen leben unbewußt!
Damit, wenn ich das Siegel löse,
das Glück sich ungetrübt daraus ergießt,
und keine Wolke, keine böse,
mein Geist von Deinem Geiste liest.

Friederike Kempner (1836 - 1901)