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27. August 2010

Herzlichen Dank

für alle Eure lieben Worte, Gedanken und guten Wünschen, mit denen Ihr mich während der schmerzvollen Zeit des endgültigen Abschiedes von meinem lieben Papa getröstet und mich damit auf dem schweren Weg begleitet habt Eure große Anteilnahme berührt mich sehr, und ich danke allen dafür von ganzem Herzen! mittlerweile bin ich wieder zu Hause bei meiner Familie, der Alltag wird sicherlich schneller zurückkehren als mir lieb ist, aber mir ist auch bewusst, dass ich nicht in Trauer verharren und alles um mich herum vergessen darf, die Zeit kann nicht stehenbleiben, das Leben wird weitergehen ... Ihr habt mir gefehlt, habe Euch richtig vermisst, und ich spüre, dass es mir ein großes Bedürfnis ist, mein Blog weiterzuschreiben ... ich denke, bestimmt schon ganz bald

Horch, klopfte es nicht an die Pforte? Wer naht, von Himmelsduft umrauscht? Woher des Trostes süße Worte, auf die mein Herz voll Andacht lauscht? Wer neigt, wenn alle Sterne sanken, mit mildem Licht und stiller Huld sich zu dem Staub- und Erdenkranken? Es ist der Engel der Geduld. »O laß den Gram nicht mächtig werden, Du tiefbetrübtes Menschenkind! Wiß', daß die Leiden dieser Erden des Himmels beste Gaben sind und daß, wenn Sorgen Dich umwogen und Dich umhüllt des Zweifels Nacht, dort an dem glanzumfloss'nen Bogen ein treues Vaterauge wacht!« »O laß Dir nicht zu Herzen steigen die langverhaltne Thränenfluth! Wiß, daß grad in den schmerzensreichen Geschicken tiefe Weisheit ruht, und daß, wenn sonst Dir Nichts verbliebe, die Hoffnung doch Dir immer lacht, da über Dich in ew'ger Liebe ein treues Vaterauge wacht!« »O wolle nie Dich einsam fühlen! Obgleich kein Aug' sie wandeln sah, die sorgenheiße Stirn zu kühlen sind Himmelsboten immer da. Wer gern dem eignen Herzen glaubte, ser kennt des Pulses heilige Macht. Drum wiß, das über Deinem Haupte ein treues Vaterauge wacht!« »Drum füge Dich in Gottes Walten und trag Dein Leid getrost und still. Es muß im Dunkel sich gestalten, was er zum Lichte führen will. Dann bringt der Glaube reichen Segen, ob ihn der Zweifler auch verlacht, daß über allen Deinen Wegen ein treues Vaterauge wacht!« Gedicht "Trost" von Karl May (1842 - 1912)

Kommentare:

  1. Alles Liebe für Dich! Kraft, Mut!
    Und schön, wenn Du wieder da bist.

    Herzlichst und mit Lächelgrüesslis
    Franziska Sternenzauber

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  2. Liebe Rosabella so sehr habe ich auf den Moment gewartet das du wieder zurück kommst.Schön das du wieder bei uns bist,ich habe dich sehr vermisst.Es grüßt dich ganz innigst Edith.

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  3. Liebe Rosabella,
    das tut mir auch von Herzen Leid. Ich kann es dir nachfühlen. Es wird ihm gut getan haben und dir ein Trost sein, dass du mit der Familie bis zum Schluss bei ihm sein konntest.
    Liebe Grüße, Johanna

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  4. Liebe Rosabella, schön wieder von Dir zu hören. Das Gedicht ist wunderschön und irgentwie tröstlich.
    Du hast Recht man meint die Welt steht still, aber sie dreht sich immer weiter.

    Nimm Dir alle Zeit der Welt und wenn Du mal Redebedarf hast melde Dich.

    Ganz liebe Grüße
    Beate

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  5. Liebe Sabine
    Ich habe auf dich gewartet u. dich vermisst und war sehr oft mit meinen Gedanken bei dir.
    Ein Brief an dich geht auf die Reise.
    Herzlichst
    Doris H.

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  6. Ich drück dich ganz fest!!! Alles, alles Liebe & viel Kraft, Traude

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  7. Liebe Rosabella
    Ich wünsche dir weiterhin viel Mut und Zuversicht..einen lieben Menschen zu verlieren ist die schmerzlichste Erfahrung die das Leben für uns bereit hält...nur die Zeit wird helfen den Schmerz zu lindern...doch die schönen Erinnerungen werden immer in unserem Herzen bleiben!!! Drücke dich herzlich Monika

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  8. Wenn etwas uns fortgenommen wird,
    womit wir tief und wunderbar zusammenhängen,
    so ist viel von uns selbst mit fortgenommen.
    Gott aber will, dass wir uns wiederfinden -
    reicher um alles Verlorene und vermehrt
    um jenen unendlichen Schmerz.

    (Rainer Maria Rilke) *DENKanDICH...mit♥WEgrüßchen*

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O mag ein Engel Dir die Schrift diktieren,
daß jedes Wort mir Wonne sei und Lust,
ein Engel Deine Feder führen,
ein Zauber drinnen leben unbewußt!
Damit, wenn ich das Siegel löse,
das Glück sich ungetrübt daraus ergießt,
und keine Wolke, keine böse,
mein Geist von Deinem Geiste liest.

Friederike Kempner (1836 - 1901)