optimale Seiten-Darstellung bei einer Auflösung von 1280 x 1024 px



31. Juli 2010

"... wagt er zu weinen, mitten in uns ..."

Ihr Lieben,
die Renovierungsarbeiten gingen zügiger vonstatten als vermutet, und eigentlich hätte ich mich bei Euch auch schon längst wieder zurückmelden wollen, doch in den letzten Tagen war ich bei meinem Papa, dessen Zustand sich momentan zusehends verschlechtert
gerade kann ich auch gar nicht viel darüber schreiben, weil mich die Gedanken daran, dass er schon ganz bald vielleicht nicht mehr bei uns sein wird, in jeder Hinsicht lähmen ... nun hoffe ich so sehr, dass es Euch allen gut geht und Ihr wohlauf seid!! ... an dieser Stelle weiß ich jetzt nicht einmal, wie ich mich von Euch verabschieden soll, am liebsten würde ich bis bald sagen ... und eigentlich wünschte ich mir, Euch demnächst von einem Wunder berichten zu können, doch dies wird wohl mein Wunsch bleiben ... gehabt Euch wohl!

Der Tod ist groß. Wir sind die Seinen lachenden Munds. Wenn wir uns mitten im Leben meinen, wagt er zu weinen mitten in uns. Gedicht "Schlußstück" von Rainer Maria Rilke

Kommentare:

  1. Meine Liebe , ich habe Dir schon einmal geschrieben , dass ich dieses Gefühl der Hilflosigkeit und Hoffnungslosigkeit auch schon in der Familie mitgemacht habe.
    Aber glaube mir so schwer die Zeit nun ist irgendwann wirst Du dankbar sein,dass Du Deinen Vater so lange begleiten konntest. Und glaube mir wenn es immer schlechter geht und das erhoffte Wunder ausbleibt ist man am Ende dankbar für die Erlösung.
    Ich weiß es hört sich so schrecklich an aber Lieben heißt auch irgendwann loszulassen.

    Ich drücke Dich ganz fest und denke in dieser schweren Zeit an Dich und wünsche Dir ganz viel Kraft für die nächste Zeit.
    Ganz liebe Grüße
    Beate.

    AntwortenLöschen
  2. Und doch ist Einer,welches diese Fallen unendlich sanft in seinen Händen hält.
    Liebe Rosabella,ich denke Dir als Rilke Liebhaberin brauche ich nicht mehr zu sagen,Du wirst diese Zeilen ohne viel Worte verstehen.Rosabella auch wenn es schwer ist sag Deinen Vater das er gehen darf,es wird so für Euch Alle leichter sein.Meine Gedanken sind bei Dir,ich wünsche Dir von ganzen Herzen viel Kraft auf diesen Weg.In tiefer Verbundenheit Edith.

    AntwortenLöschen
  3. Ich denke an dich, liebe Rosabella, drücke dich aus der Ferne ganz fest, ganz fest...

    Anke

    AntwortenLöschen
  4. Liebe Rosabella - ich kann mich da den anderen nur anschliessen... Worte nützen in solchen Momenten nicht viel, ich schicke Dir viel lieber tausend gute Gedanken und Wünsche und einen Schutzengel der euch allen in dieser Zeit beisteht. Dicke Muntsch u e liebi Umarmig, Sophie

    AntwortenLöschen
  5. Liebe Rosabella,
    ich habe nun mehrmals angefangen Dir Tröstende Worte zu überbringen.
    Egal was ich Dir nun schreibe,es tröstet nicht wirklich.
    Doch ich wünsche Dir viel Kraft für die nächste Zeit.
    Ich drück Dich und ich werd an Dich denken.
    herzlichst,
    Moni

    AntwortenLöschen
  6. Liebe Rosabella,
    das sind schwere Zeiten. Die Erinnerungen steigen hoch und man durchlebt noch einmal alles. Aber die Zeit ist flüchtig, man kann sie nicht halten. Und es ist nicht unsere Sache, zu entscheiden, was wird. Ein anderer hat das in der Hand und was er entscheidet, müssen wir hinnehmen. Manchmal werden unsere Wünsche wahr, manchmal nicht. Man weiß nie, was besser gewesen wäre. Sei bei deinem Vater, das ist für euch beide wichtig. Ich wünsch euch alles Gute.
    Liebe Grüße, Johanna

    AntwortenLöschen
  7. Oh meine liebe Rosabella, so oft habe ich in den letzten Tagen an Dich gedacht und daran, wie es Deinem Papa gehen mag. Und nun stehst Du seit langem schon vor dieser wohl schwersten Prüfung, einen geliebten Menschen gehen zu lassen - jemanden, den man nun mal seit Geburt an kennt und jemanden, der einen besser kennt als vielleicht jeder andere, jemand, bei dem man einfach noch "Kind" sein durfte. Ich denke, keiner kann es gerade so tief fühlen wie Du, denn es ist, als ob ein Teil von Dir geht.

    Meine Liebe, ich finde keine tröstenden oder hoffnungsbringenden Worte, aber ich empfinde eine tiefe Verbundenheit. Gerne würde ich Dir Halt geben, auf diesem steinigen Weg.

    Ich halt' Deine Hand, alles Liebe, Deine Carola

    AntwortenLöschen
  8. Liebe Rosabella, da wünsche ich Dir viel Kraft... ich habe das bei meinem geliebten Vater vor Jahren auch mitgemacht, er lag wochenlang in der BonnerPoliklinik in der Wilhelnstraße und ich habe mich bei jedem Besuch immer ein wenig von ihm verabschiedet. Man ist hilflos, aber mein Glaube hat mich durch die schwere Zeit getragen und ich habe mir immer gesagt, egal wie es ausgeht- so oder so- ist es richtig für ihn.
    LG Marita

    AntwortenLöschen
  9. Liebe Rosabella,
    Ich weiss noch, wie es für mich war, als meine liebe Grossmutter Lungenkrebs kriegte und es ihr immer schlechter ging... Ich wünsche Dir und Deinen Lieben viel Kraft und Liebe in dieser schwierigen Zeit... Mein Trost war es zu wissen, dass ich meine Grossmutter im Himmel wieder sehen werde...
    LG
    Claudine

    AntwortenLöschen
  10. Geliebtsein heißt aufbrennen...
    Lieben ist:
    Leuchten mit unerschöpflichem Öle.
    Geliebtwerden ist vergehen,
    Lieben ist dauern...

    R.M.Rilke *♥DENK an DICH*

    AntwortenLöschen
  11. ..
    ..in Gedanken bei Dir / Euch....

    Sanne

    AntwortenLöschen
  12. Ach Rosabella, ich hab erst jetzt gelesen, was du über deinen Vater erzählt hast. Gut kann ich verstehen, wie sehr dich das aufwühlt und innerlich fast zerreisst. Ich drück dich und denk an dich! Alles Liebe, Traude

    AntwortenLöschen
  13. Hallo meine Liebe,
    ich umarme und denke an dich.
    Alles Liebe
    Gabriele ♥

    AntwortenLöschen
  14. Liebe Sabine,

    deinen Schmerz und die Hoffnung nach einem Wunder kann ich gut nachvollziehen, die Hoffnung soll man nie aufgeben, es gehört dazu. Das kann ich aus meiner eigenen Erfahrung sagen. Aber sei dankbar für die Zeit die du hast um dich auszusprechen mit ihm und in Ruhe dich zu verabschieden, das lindert ein wenig den Schmerz. Und dein Papa wird immer bei dir sein, in deinem Herzen und Gedanken.

    Wünsche dir viel Kraft um alles zu verarbeiten und denk an dich.

    Alles Liebe Michaela

    AntwortenLöschen
  15. Liebe Sabine,

    auch ich kann leider über solch schmerzlichen Verluste berichten.
    Erst kürzlich verlor ich meine über alles geliebte Mutter an diese schreckliche Krankheit.

    Man kann und will es nicht wahrhaben und klammert sich an das letzte Stück Hoffnung. Loslassen ist so schwer und es tut so unendlich weh.
    Das einzige was mir immer geholfen hat und mich ein wenig getröstet hat, war ein Gebet und der Glaube an Gott.
    Ich werde dich in meine Gebete mit einschließen und wünsche dir für die nächste schwere Zeit viel Kraft.

    *Keinen Weg lässt uns Gott gehen, den er nicht selbst gegangen wäre und auf dem er uns nicht vorausging* Dietrich Bonhoeffer

    Eine liebe Umarmung,
    Mary

    AntwortenLöschen
  16. Es tut mir leid, daß ich mich nicht eher gemeldet habe. Das längere Schweigen deutet darauf hin, daß es nicht besser geworden ist. Ich bedaure bis heute, von meinem eigenen Vater nicht gut Abschied genommen zu haben. Ich wünsche von ganzem Herzen, daß Ihnen dafür noch länger Zeit bleibt, in jedem Fall gehen meine besten Wünsche und Gedanken in Ihre Richtung.

    AntwortenLöschen
  17. Liebe Rosabella

    Mit Tränen in den Augen lese ich gerade in Deinem letzten Post und bin sehr berührt davon.
    Ich erlebe momentan mit meinem Schätzu auch Wochen, Monate ... Jahre? ... die unser ganzes Leben völlig auf den Kopf gestellt haben und uns sehr an ubsere Grenzen kommen lassen.
    Nur haben wir leider noch keinen Namen für diese Krankheit - die Aerzte sagen "Seeleninfarkt".
    Und ich weiss nicht was morgen sein wird. Das Schreiben im Blog, die Reaktionen der Menschen - es gibt mir unheimlich viel an Kraft.
    Ich hoffe, Du kannst daraus auch etwas für Dich mitnehmen.
    Ich denke an Dich, an euch ... alles Gute, alles Liebe und Trost
    Franziska Sternenzauber

    AntwortenLöschen
  18. Du Liebe, magst Du mal bei mir vorbeischauen?

    AntwortenLöschen
  19. Liebe Rosabella,ich habe heute bei Carola vorbei geschaut,und sie hat Dir einen wunderschönen Post gewidmet.Da habe ich auch gesehen das Du heute Geburtstag hast.Liebe Rosabella,auch ich möchte Dir Alles Liebe zu Deinem Geburtstag wünschen,und ich möchte Dir auch sagen,das ich Dich sehr vermisse!!Edith.

    AntwortenLöschen
  20. Liebe Rosabella,

    nur durch Carola weiß ich davon....Du hattest gestern Geburtstag...
    Möchte Dir auf diesem Wege alles erdenklich Gute wünschen...denke in den letzten Tagen so oft an Dich und ich glaube zu wissen , was Deine Blogabwesenheit bedeutet...
    Ganz lieben Gruß,
    Sanne

    AntwortenLöschen
  21. wenn Du gerade Geburtstag hast, möchte ich dir herzlich gratulieren.

    Das Gedicht von R.M.R. habe ich gerade auch an anderer Stelle gelesen. Es beeindruckt immer wieder.

    Liebe Grüße
    Barbara

    AntwortenLöschen
  22. Liebste Rosabella,
    du machst gerade so eine unendlich schwer Zeit durch und ich möchte dir einfach ein paar liebe Gedanken schicken....ich hoffe sehr, dass du immer wieder auch Trost und Ruhe findest, um diese Tage durchzustehen!!! Alles Liebe & ganz viel Kraft, ich drück dich ganz fest,

    herzlichst Jade

    AntwortenLöschen
  23. Liebe Rosabella,
    immer wieder lese ich deine Zeilen und bin ganz traurig Dir kein Wunder schenken zu können. Häufig schweifen meine Gedanken zu Dir. Ich schicke Dir die besten Glückwunsche zu Deinem Geburtstag, und ganz viel Kraft und Geborgenheit in dieser Zeit.
    Fühle Dich von mir gedrückt.
    Alles Liebe
    Claudia

    AntwortenLöschen
  24. Liebe Rosabella
    Ich bin keine Bloggerin ich lese nur, erfreue mich immer wieder an deinen wunderschönen Bloggs!!!!Ich finde nicht viel Worte für deine traurige Situation. Ich kann mich nur den anderen anschliessen, und dir viel Kraft wünschen in dieser so schweren Zeit...Mit lieben Gedanken
    Herzlich Monika

    AntwortenLöschen
  25. Liebe Rosabella
    Deine traurigen Worte haben mich berührt - und ich glaube, ja ich weiss, was du derzeit durchmachst. Eine schwere Zeit, einen lieben Menschen wohl gehen lassen zu müssen, hilflos daneben stehen, nicht helfen zu können. Vielleicht noch mit einem Fünklein Hoffnung, Wunder ... Aber vielleicht ist der Moment auch schon gekommen zu sagen, dass man auch bereit ist, loszulassen, gehen zu lassen. Ich wünsch dir ganz viel Kraft auf diesem, auf deinem Weg, der eben auch dazu gehört. Kraft, die du selbst aufbringen musst, die du mit Hilfe von lieben Menschen, Freunden, Familie aber auch aufbringen wirst. Es geht weiter, auch wenn man das Gefühl hat, dass es nie mehr Tag werden wird. Sei in Gedanken fest gedrückt.
    Liebe Grüsse
    Ida

    AntwortenLöschen


O mag ein Engel Dir die Schrift diktieren,
daß jedes Wort mir Wonne sei und Lust,
ein Engel Deine Feder führen,
ein Zauber drinnen leben unbewußt!
Damit, wenn ich das Siegel löse,
das Glück sich ungetrübt daraus ergießt,
und keine Wolke, keine böse,
mein Geist von Deinem Geiste liest.

Friederike Kempner (1836 - 1901)