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23. Juli 2010

und gehe und suche den Traum der Nacht ...

Ach, gestern hat er mir Rosen gebracht, sie haben geduftet die ganze Nacht, für ihn geworben, der meiner denkt - da hab' ich den Traum der Nacht ihm geschenkt. Und heute geh' ich und lächle stumm, trag' seine Rosen mit mir herum und warte und lausche, und geht die Tür, so zittert mein Herz: ach, käm er zu mir! Und küsse die Rosen, die er gebracht, und gehe und suche den Traum der Nacht ... Gedicht "Rosen" von Thekla Lingen (1866 - 1931)

Kommentare:

  1. Hallo Rosabella,
    wieder ein wunderbares Bild und so ein schönes Gedicht dazu.....

    Liebe Wochenendgrüße
    von Nicole

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  2. Ein sanftes Gedicht - traumhaft schön.

    Liebe Grüße
    Barbara

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  3. ein wunderschönes Gedicht, das Rosenbild ein Traum...
    Danke...

    alle guten Wünsche schickt Dir Traudi, die liebe Grüße hierlässt

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O mag ein Engel Dir die Schrift diktieren,
daß jedes Wort mir Wonne sei und Lust,
ein Engel Deine Feder führen,
ein Zauber drinnen leben unbewußt!
Damit, wenn ich das Siegel löse,
das Glück sich ungetrübt daraus ergießt,
und keine Wolke, keine böse,
mein Geist von Deinem Geiste liest.

Friederike Kempner (1836 - 1901)